„Der Mensch in der Revolte“ von Albert Camus. Hohe politische Aktualität nach 75 Jahren
75 Jahre „Der Mensch in der Revolte“: Herbert Csef untersucht Albert Camus’ Philosophie und ihre Bedeutung für die aktuellen Protestbewegungen in Europa. […]
75 Jahre „Der Mensch in der Revolte“: Herbert Csef untersucht Albert Camus’ Philosophie und ihre Bedeutung für die aktuellen Protestbewegungen in Europa. […]
Einleitung I. Ausprägungen des Idealismus 1. Platon und Aristoteles 2. Kant und Schiller II. Schritte zur Empirie 1. Schopenhauer 2. Habermas III. Schwankender Grund 1. Thomas Hobbes 2. Albert Camus Folgerungen und Ausblicke VORBEMERKUNG […]
Selbstoptimierung, Selfie-Wahn und Happenings – die westliche Spaßgesellschaft kennt nur eine Richtung – Glück um jeden Preis. Eine regelrechte Glücks- und Selbstsucht scheint ausgebrochen. Und diese Selbstinszenierung etabliert sich auf platten Netzwerken als eine Unkultur […]
Warum gerade dieser Satz von Albert Camus besonders häufig im Zusammenhang mit Resilienz zitiert wird, dürfte vertiefte Einsichten in dieses Phänomen bringen. Der „unbesiegbare Sommer“ symbolisiert die Kraftquellen und Ressourcen im Leben von Camus, die oben beschrieben wurden. Mitten im Winter des Jahres 1952 hat er vermutlich diesen Satz geschrieben, der dann später in „Heimkehr nach Tipasa“ zu lesen war. Im Jahr 1952 war der Höhepunkt der Auseinandersetzung mit Jean-Paul Sartre – die bereits oben erwähnte „öffentliche Hinrichtung“ (Iris Radisch). Camus war tief gekränkt, frustriert und verzweifelt. Diesem Tiefschlag folgte eine lange Schaffenskrise. Nach dem Bruch mit Sartre im 39. Lebensjahr hat Camus nur noch ein bedeutendes Werk geschrieben, den Roman „Der Fall“. Als sich nun Camus in dieser schweren Zeit im Winter 1952 an seinen „unbesiegbaren Sommer“ erinnerte, fand er wieder Zugang zu seinen Kraftquellen und Ressourcen. Dies wurde ihm endlich bewusst. Viel Zeit hatte er dazu gebraucht, bis ihm dies gelang. Dieses Bewusstsein hat ihm neue Kraft gegeben und er hat diesen vielzitierten Satz vom „unbesiegbaren Sommer“ geschrieben. Lange hat dies leider nicht vorgehalten, seine Schaffenskrise holte ihn wieder ein. Aber in seinem Resilienz-Zitat taucht das Wort Bewusstsein auf. Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Resilienz. Dies hat die Resilienzforschung immer wieder bestätigt. […]
«Die wahre Großzügigkeit der Zukunft besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben. Die Revolte beweist dadurch, dass sie die Bewegung des Lebens selbst ist, dass man sie nicht leugnen kann, ohne auf das Leben […]
Bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie war der Roman „Die Pest“ von Albert Camus ein Bestseller. In der ARD-Reihe „Klassiker der Weltliteratur“ zählt sein Roman zu den berühmtesten der Weltliteratur. Das 1947 erstmals auf Französisch erschienene […]
Das Absurde infiziert. Es regiert im Gewand eines Virus, der die Welt in Atem hält. Doch so sehr das Coronavirus sich ausbreitet, Ängste schürt; es gibt nichts Absurdes gegen das sich der Mensch nicht stemmen […]
„Etsi deus non daretur“ – zu Leben als ob es Gott nicht gäbe. Für Dietrich Bonhoeffer war es die Lebensmaxime eines bekennenden Christen. Für Albert Camus, den Denker des Absurden, ist es die Herausforderung des […]
Albert Camus ist wohl der meistgelesene und beliebteste französische Autor des 20. Jahrhunderts. Nach Angaben seines Pariser Verlages Gallimard wurden von seinen Werken auf Französisch etwa 22 Millionen Exemplare verkauft. Dabei stand der Roman „Der Fremde“ […]
Albert Camus ist wohl der meistgelesene und beliebteste französische Autor des 20. Jahrhunderts. Nach Angaben seines Pariser Verlages Gallimard wurden von seinen Werken auf Französisch etwa 22 Millionen Exemplare verkauft. Dabei stand der Roman „Der […]
In einer gewissen Weise sind wir alle Belle aus dem französischen Märchen Die Schöne und das Biest. Wie sie sind wir oft abgestoßen von der Andersheit des Fremden, des Biestes, dessen Unterschiedlichkeit sich in seiner […]
„Die Welt bietet keine Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten.“ – Albert Camus und die Liebe […]
© Tabula Rasa Magazin | Realisiert durch Webdesign München – UptodateDesign