Albert Camus Festival 2021 – Der Gegenwart alles geben – 26. Oktober – 1. November 2021

Albert Camus Festival 2021 Der Gegenwart alles geben 26. Oktober – 1. November 2021 www.albert-camus-festival.de

«Die wahre Großzügigkeit der Zukunft besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben. Die Revolte beweist dadurch, dass sie die Bewegung des Lebens selbst ist, dass man sie nicht leugnen kann, ohne auf das Leben zu verzichten. Ihr Aufschrei lässt jedes Mal ein Wesen sich erheben.»
Albert Camus – Der Mensch in der Revolte
Der Gegenwart alles gebenAlbert Camus Festival in Aachen26. Oktober – 1. November 2021
  Das Albert Camus Festival wird ein großes kulturelles Ereignis für Aachen und darüber hinaus, ein geistig befruchtendes und schöpferisches Abenteuer werden.
Auf Initiative der in Aachen ansässigen Albert Camus Gesellschaft e.V. haben sich zahlreiche Kooperationspartner zusammengetan, um dieses Festival zu organisieren. Mit dabei sind die Bürgerstiftung Lebensraum, die Frankenb(u)erger, das LOGOI, das Heinrich-Böll-Haus, das Institut Français in Aachen, KuKuK an der Grenze, das Literaturbüro Euregio Maas-Rhein, das Theater K., die Volkshochschule Aachen
Wir sind außerdem im Gespräch mit dem Institut für politische Wissenschaft der TH über eine Kooperation.
Unser Programm ist sehr vielseitig und spricht nicht nur Camus-Kenner an.
-In Vorträgen und Gesprächen suchen wir einen geistigen Diskurs mit neugierigen Menschen und diskutieren zeitgemäße, brisante und aufwühlende Themen.
-Mit experimentellen Inszenierungen und Lesungen bringen wir Stücke aus Camus‘ prosaischem Werk dem Publikum nahe.
-Junge Regisseure zeigen und diskutieren ihre Camus-Verfilmungen. Daneben wird ein besonderer Camus-Dokumentarfilm gezeigt.
-Ein Jugendwettbewerb ruft junge Menschen dazu auf, sich mit dem Werk von Albert Camus oder seinen Themen auseinanderzusetzen

Unsere zentralen Themen

Die Jugendbewegungen und das Maß der Revolte

Die friedliche Revolte als Chance, politische und gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. Welche Grenzen darf man überschreiten? Warum ist es unerlässlich, sich einzumischen?

Sinnsuche im Absurden

Woran kann sich ein Mensch, ohne dass ihm ein transzendenter Sinn gegeben wird, heute orientieren?

Widersprüchen standhalten

Im Angesicht der Herausforderungen unserer Zeit, uns nicht von vereinfachenden Lösungen und Pauschalisierungen verleiten lassen. Können wir von Albert Camus‘ differenzierenden Betrachtungen lernen?


Das Programm
Wir bieten Vorträge von Camus-Expert*innen mit der Autorin und Camus-Bloggerin Anne Katrin Reif (Wuppertal), dem Bremer Philosophen Bernd Oei., dem Historiker und ausgewiesenen Camus-Experten Lou Marin (Marseilles) und den Aachener Philosophen Jürgen Kippenhan und Rudolf Lüthe.
Besondere Höhepunkte des Festivals werden unsere Podiumsdiskussionen sein
REVOLTE HEUTE,
mit Niklas Schinerl von Greenpeace Deutschland, Lina Gobbelé von Fridays for future und Aktivisten der Hambach-Bewegung (angefragt) und Jürgen Kippenhan (hier als Vertreter der alt-68er- Generation)
DER KAMPF UM DAS FREIE WORT, mit Anna Gvelesiani (Sorbonne Universität, Paris) und Lou Marin (Marseilles) die zu Pressefreiheit und Zensur unter anderem in Bezug zu den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“ geschrieben haben sowie dem Kulturleiter der Aachener Zeitungen Christian Rein
CAMUS DER GENERATIONEN, ein Gespräch zwischen den Camus-Wissenschaftlern Oliver Victor (30 Jahre) von der Uni Düsseldorf und dem Doyen der deutschen Camus-Forschung Heinz- Robert Schlette (90 Jahre), der an der Uni Bonn gelehrt hat.
Die jungen Filmemacher Antoine Schweitzer (Darmstadt) und Julian Withalm (Berlin) zeigen ihre Kurzverfilmungen, Szenen aus dem Drama „Die Gerechten“ und dem Roman „Der Fremde“.
Daneben zeigt Kaleidoskop den Dokumentarfilm über das Leben und Werk Camus‘ „Les vies d´Albert Camus“.
Kulturelle Leckerbissen gibt es
– bei unserer Soirée Camusienne am Donnerstag in der Aula Carolina u.a. mit dem gefeierten Poetry-Slamer Florian Stein (Bochum) und Anna Maria Stock und Gina Sophia Franke (Uni Bremen), die über das Themensemester camus4solidarity sprechen werden. Als Höhepunkt des Abends wird der Schauspieler Karl-Walter Sprungala Albert Camus‘ Caligula in einer multimedialen Inszenierung darbieten.
– bei der literarisch-musikalischen Soirée zu den Sehnsuchtsorten Camus‘ mit der Schauspielerin Mona Creutzer (Theater K.) und der freien Musikerin Sonja Mischor.
Zum Abschluss des Festivals wird der Journalist Christoph Vormweg über „Die Qualität höchster Zeitgenossenschaft“ zwischen Albert Camus und Heinrich Böll am Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau- Langenbroich sprechen.
www.albert-camus-festival.de
https://www.facebook.com/CamusFestivalTeam/


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Der Gegenwart alles geben
26. Oktober – 1. November 2021www.albert-camus-festival.de