Zeitfrage in Zeiten von Corona

taschenuhr medaillon uhr zeitmesser zeit silber, Quelle: StockSnap, Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig
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Die Natur auf der Erde, und mehr wissen wir bisher nicht, hat nun mal die Tendenz die Schwachen, Kranken und Alten auszumerzen, wir als Menschen haben dieses Verhalten im Laufe der sogenannten “Entwicklung/Evolution” historisch belegbar durch Kriege, raubartige Erwerbung und darwinistische Verteilung der Güter, Schaffung von gut bemittelten Regionen auf Kosten der schwachen Regionen etc. weiterverfolgt.

Jetzt wird in fast allen besiedelten Regionen ein anscheinender Gesinnungswandel vollzogen, – nach ein paar Monaten werden wir feststellen, das das alles leere Lippenbekenntnisse waren.

In Afrika, Südamerika und Asien werden Millionen sterben weil ihnen die notwendigen Grundgüter zum Überleben fehlen werden.

Die wirtschaftlich bisher noch besser gestellten Staaten werden versuchen sich weiter abzuschotten, Milliarden in den Erhalt ihrer schon überlebten und mitverursachenden Generationen stecken und somit ihre Hände in Unschuld waschen und den Blick wie immer abwenden von dem was fern ihrer derzeitigen Lage passiert.

Der Humanismus wird sich umkehren und nur noch immer kleiner Flecken der familiären Solidarität erzeugen, der Rest der Erde geht uns dann am Arsch vorbei solange wir noch irgendwie überleben, – wie ich schon immer sagte, man vergisst das Tier im Menschen.

Wir werden nicht wie proklamiert uns über die Natur erheben und Alle und Alles retten bis in alle Ewigkeit.

Sondern nur unser kleines Umfeld versuchen rein zu halten indem wir vor unserer oft nicht unbescheidenen Tür kehren.

Der Rückzug ins Ich ist die klare Konsequenz und die wird bald nicht mehr nur gedacht, sondern mit den Ellebogen praktiziert werden.

Wenn die Natur ein Bewusstsein hätte, würde sie sich kaputtlachen!

Der Beginn einer erdumfassenden Einsamkeit wird einsetzen, manchmal, bei Krisen rückten Menschen zusammen, diesmal werden sie auseinandertreiben, jeder mit seiner billigen kleinlichen egoistischen Angst um das lächerlich kurze und unwesentliche Leben behaftet wird er überall und am meisten bei seinen Mitmenschen die Gefahr wittern, wie ein feiger Bluthund.

Die Unschuld des Werdens, da gehört vermutlich auch dieser Exkurs dazu, warum versuchen wir immer unsere Umgebung zu unterdrücken und auszunutzen? Der Wille zur Macht bei Nietzsche als letzte “Bankrotterklärung” steht konträr zu seinem eigentliche Gedanken der unendlichen Varitionen des Daseins, welche dies und auch Anderes beinhalten. Die banale Schlussfolgerung, da es kein wirkliches hehres kosmisches Ziel gibt, verführt am einfachsten und schnellsten zum banalen primitiven Egoismus. Man kann auch andere Schlüsse daraus ziehen, nur das Handeln erfordert dann mehr Distanz von seinem eigenen Leben, ja auch von dem absurden Gedanken einer universalen Evolution. Ein gemeinsamer Weg unter freiwilliger Anerkennung sich eine angenehme aber immer risikoreiche Zukunft zu schaffen wäre eine interessante Variante, sein Leben für Ideen, grosse gemeinsame Pläne einzusetzen, – da hat der leninistische und stalinistische Ansatz völlig versagt, und Marx war zu sehr Rechner als Psychologe.

Die alte Einsicht, das letzte Hemd hat keine Taschen, könnte auch mal zur Einsicht führen, nur zu raffen ist kein Schaffen, nur die Tat von Affen.

Nun, lassen wir das Tier im Menschen, es hat auch dort seine Bedeutung, sich auf Momente zu konzentrieren und dabei Zukunft und Vergangenheit ausser acht zu lassen.

Gemeinsamkeit nicht gegen Andere sondern für die weite Umgebung, bei unserer Kurzsichtigkeit vergessen wir immer das wir uns in der Unendlichkeit der Zeit befinden.

Das Wissen der wirklich Weisen konnte nie Halt machen vor der Erkenntniss der Polarität, das es dunkle und helle Zeiten gibt, – nun wenn wir jetzt eine dunkle Zeit gebastelt haben, so wird auch mal eine helle kommen , vielleicht nicht mehr für uns selbst, – wer können wir sein, wenn nicht immer in allen möglichen Formen? Mal geboren im Elend und darin untergehend, mal geboren in Saus und Braus und die Gunst des Moments nicht genutzt, mal von Einem ins Andere schwankend, meist die Perspektive völlig aus den Augen gelassen. Probieren geht über studieren, – es gibt nichts zu verlieren!

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