Das vorläufige Ende von GM

Der einstige Gigant am Autohimmel, General Motors, hat nach Monaten der Krise nun Insolvenz angemeldet. Der amerikanische Autokonzern reichte den Antrag auf Gläubigerschutz bei einem Gericht in New York ein. Um das Unternehmen zu sanieren, sollen 60 Prozent des Firmeneigentums in Staatsbesitz übergehen. Nach dem Willen der US-Regierung soll das Autoimperium bereits in zwei bis drei Monaten neu aufgebaut sein. Dies kann nur dadurch erreicht werden, wenn die Anzahl der produzierten Autos deutlich reduziert wird. Elf Werke werden geschlossen und rund 21.000 Arbeitsplätze gestrichen. Für die Neustrukturierung veranschlagt die Regierung weitere 30 Milliarden Dollar Steuergelder. Rund 20 Milliarden wurden bereits gezahlt.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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