Dr. Cabreras Steinerne Bibliothek von Ica

Gab es Prähistorische geophysikalische Waffen?

Bild von jmarti20 auf Pixabay

Bereits des Öfteren fand die Steinerne Bibliothek von Ica Erwähnung im Zusammenhang mit der Paläo-Seti-Hypothese. Dieser Beitrag soll weitere Querverbindungen aufzeigen, die sich meines Erachtens zu anderen historischen Phänomenen, die im Zusammenhang mit der Präastronautik ebenfalls eine Rolle spielen, ergeben.

Zum besseren Verständnis soll zu Beginn dargestellt werden, was derzeit über die Steinerne Bibliothek von Ica bekannt ist.

Besitzer der Bibliothek ist Dr. Javier Cabrera Darquea, ein peruanischer Arzt, der in seiner Heimat aber auch als Prähistoriker und Anthropologe anerkannt ist. Seine Sammlung umfaßt 11.000 bis 15 000 bebilderte Steine.

Dr. Cabrera begann seine Sammlung nach eigenen Angaben im Jahr 1966 – es ist jedoch bekannt, daß bereits 1961 bebilderte Steine in der Umgebung der peruanischen Stadt Ica von Huaqueros (Grabräubern) gefunden wurden. Die Funde stammen überwiegend aus dem Gebiet um Ocucaje, einem kleinen Dorf nahe Icas.

Dr. Cabreras bebilderte Steine sind teilweise bis zu 200 kg schwer, zumeist aber faust- bis fußballgroß.

Die Bilder auf den Steinen sind als feine Ritzzeichnungen ausgeführt. Sie stellen zum Teil Szenen dar, welche auf ein hohes technisches, wissenschaftliches und medizinisches Niveau der Hersteller schließen lassen. Die Ausführung der Gravuren bestätigt die hohen künstlerischen Qualitäten der Produzenten.

Auf den Steinen werden unter anderem astronomische Beobachtungen unter Zuhilfenahme von Teleskopen gezeigt; ebenso auch komplizierte chirurgische Eingriffe (etwa Herz- und sogar Hirntransplantationen), die in manchen Fällen – so bei Hirntransplantationen – der heutigen Medizin überlegen sind.

Außerdem sind auf einigen Steinen Landkarten graviert, welche die Verteilung von Kontinenten und Ozeanen zu prähistorischen Zeiten zeigen. Ferner existieren Darstellungen astronomischer Abläufe und einer Katastrophe in grauer Vorzeit – graviert auf dem sog. „Astronomenstein“, von dem in der Folge noch berichtet wird.

Interessant sind auch jene Steine, deren Motive Menschen und saurierartige Wesen in Gemeinsamkeit zeigen.

Nicht zuletzt gerade aufgrund dieser Zeichnungen ist die Steinerne Bibliothek von Ica heftig umstritten und wird von der überwiegenden Mehrzahl der etablierten Historiker abgelehnt.

Als erster betitelte der renommierte Altertumsforscher John Howland Rowe 1968 Dr. Cabreras Sammlung als „Fälschung“. Diese Meinung hat sich über die Jahrzehnte hinweg am Leben erhalten, obwohl eindeutige Indizien vorliegen, die Rowes Urteil widerlegen.

So bestätigen zwei Gutachten (erstellt von unabhängigen Sachverständigen) die Echtheit der Steinernen Bibliothek – der Text dieser Gutachten ist für Interessierte nachzulesen bei: EvD im Buch „Beweise“.

Der Streit über die Echtheit der Steinernen Bibliothek entbehrt somit eigentlich jeder Grundlage, dennoch sei dazu angemerkt, daß uns eine Fälschung bereits im Hinblick auf das Aufwand/Nutzen-Verhältnis absurd erscheint. Immerhin würde es sich dabei um sage und schreibe mindestens 11 000 „Fälschungen“ handeln.

Eine genaue Datierung des Alters der Steinernen Bibliothek fällt relativ schwer. Die diesbezüglichen Schätzungen belaufen sich auf ca. 30.000 bis 50.000 Jahre. Das ist ein ungeheures Alter – jedoch sind diese Daten keineswegs absurd, wie im weiteren gezeigt werden soll.

Alle Publikationen, die bislang Bezug auf die Steinerne Bibliothek nahmen, beschäftigten sich entweder mit der Frage der Echtheit der Zeichnungen oder aber mit deren Inhalt.

Ein ebenso interessantes Problem aber sind eventuelle Hinweise auf die Hersteller der Gravuren – dieses Thema aber wurde bislang nur am Rande behandelt.

Es existieren zwar Behauptungen, welche die Steinerne Bibliothek von Ica mit dem mythischen Kontinent Mu in Verbindung bringen, ebenso sind andere Autoren der Auffassung, die Steinerne Bibliothek sei eine Hinterlassenschaft der sagenhaften Atlanter – jedoch fehlen Beweise für diese kühnen Spekulationen.

Es gibt aber auch eine einleuchtendere Variante der Interpretationen, die hier vorgestellt werden soll.

Dazu müssen wir eine Reise über Jahrtausende und Kontinente hinweg unternehmen – vorerst in unsere Gegenwart. Da gibt es die Hopi, einen Indianerstamm, der heute in einer Reservation in Norarizona/USA lebt. Die Hopi bewahren ein umfassendes Wissen über ihre Geschichte; vielleicht sogar über die Geschichte der Menschheit überhaupt. Diese Indianer behaupten in ihren Legenden, Nachfahren der Bewohner Kasskaras zu sein. Kasskara bedeutet „Land der Sonne“.

Diese Heimat ihrer Ahnen soll ein mächtiger Kontinent bzw. ein Inselreich gewesen sein, im Gebiet des heutigen Pazifischen Ozeans gelegen. Die damalige Landfläche kann an Ausdehnung mit dem asiatischen Kontinent verglichen werden – Kasskara erstreckte sich über ca. 40 bis 50 Breitengrade sowie 60 – 90 Längengrade, wobei der größte Teil dieser Landmasse südlich des Äquators lag.

Gemäß den Angaben der Hopi war Kasskara aber bereits die Dritte Welt der Menschheit. Die Erste Welt wurde den Überlieferungen zufolge durch Feuer vernichtet (hierin ist möglicherweise die fast verschüttete Erinnerung an eine Katastrophe kosmischen Ursprungs in prähistorischen Zeiten zu erblicken.)

Die Zweite Welt soll durch Eis zugrunde gegangen sein und dies läßt auf eine – möglicherweise globale – Vernichtung fast aller höheren Lebensformen durch eine Eiszeit schließen.

Hierbei ist zu vermerken, daß sich den Legenden der Hopi zufolge die Zweite Welt an der Stelle des heutigen amerikanischen Doppelkontinentes befunden haben soll. In diesem Zusammenhang sind jene seltsamen Fußspuren interessant, welche man in Amerika, genauer in Nicaragua und den USA (in Kentucky, Tennessee und bei Saint Louis) entdeckte. Bei diesen Fußspuren handelt es sich um versteinerte Abdrücke von menschlichen  (oder menschenähnlichen) Füßen (mit und ohne Schuhwerk), die in der gleichen geologischen Schicht wie versteinerte Saurierspuren gefunden wurden.  Dieses Phänomen bestätigt die Abbildungen der Steinernen Bibliothek von Ica, die gemeinsame Darstellungen von Menschen und Sauriern zeigen.

Verlassen wir nun die Zweite Welt und begeben uns ins “Land der Sonne“, Kasskara. Die Dritte Welt wurde von Wesen beherrscht, welche von den Hopi als Kachinas bezeichnet werden. Das Wort Kachina ist wohl am besten mit dem Begriff „Hohe geachtete Wissende im Wachstum“ zu übersetzen.

Joseph Blumrich identifizierte in seinem hervorragenden Buch „Kasskara und die Sieben Welten“ die Kachinas als außerirdische Wesen. Die Kachinas kamen von einer Welt aus der Tiefe des Alls – von den Hopi wird diese Welt als „Bund der zwölf Planeten“ beschrieben. In historisch nicht faßbaren Zeiten gründeten die Kachinas eine Kolonie auf Kasskara und einem weiteren Kontinent, der in den Überlieferungen als Talawaitichqua auftaucht – dies bedeutet „Land im Osten“. Uns ist dieser Kontinent jedoch unter einem anderen Namen besser bekannt – wir nennen ihn Atlantis. 

Offensichtlich leisteten die Kachinas bedeutende Entwicklungshilfe bei der Herausbildung einer irdischen Zivilisation.

Als gesichert kann gelten, daß sie in Kasskara eine elitäre Gesellschaftsschicht bildeten. Diese Trennung erfolgte aber wohl aus rein geistigen, nicht rassistischen Motiven.

Es ging für die Kachinas in erster Linie darum, ihre Art zu erhalten und vor allem ihr Wissen zu bewahren und damit die Fähigkeit, den Menschen wirksam helfen zu können.

Die Leitung und Lenkung des Staatswesens von Kasskara durch die Kachinas erfolgte mit Vorausblick und großer Umsicht.

Aber auch Kasskara und Talawaitichqua gingen unter. Den Legenden der Hopi zufolge geschah dies vor etwa 80 0000 Jahren durch eine plötzliche Katastrophe – als Ursache dafür nennen die Hopi kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Talawaitichqua und dem Land der Sonne.

Erwähnenswert erscheint, daß die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft in Talawaitichqua offenbar einen anderen Verlauf genommen hatte. Die Bewohner dieses Reiches hatten das Wissen der Kachinas erlangt, sie trieben jedoch mit diesen Kenntnissen Mißbrauch und verwendeten ihre Technik vornehmlich für kriegerische Unternehmungen.

Die Vernichtung der beiden Kontinente im Verlauf der Kriegshandlungen erfolgte durch das Versinken der Landmassen im Ozean. Zu beachten ist allerdings, daß sich Kasskara (vielleicht auch Talawaitichqua) bereits vorher in einem natürlichen Prozeß des allmählichen Absinkens befand, denn zwischen diesen beiden Reichen hob sich allmählich der amerikanische Doppelkontinent aus dem Meer empor.

Die eigentliche Vernichtung aber erfolgte katastrophenartig durch das plötzliche Absinken des Landes – wobei sicherlich zahlreiche Opfer unter der Bevölkerung zu beklagen waren. Die Beschreibung dieser Katastrophe läßt den Schluß zu, daß sie durch die Anwendung einer sogenannten „geophysikalischen Waffe“ ausgelöst wurde.

An solchen Waffensystemen wird auch in unserer Zeit gearbeitet -– sie sollen zur aktiven Beeinflussung der Atmosphäre und des Erdmantels dienen; etwa, um künstliche Orkane, Erdbeben oder Überflutungen auszulösen. Doch zurück zu Kasskara – der Kontinent versank nicht mit einem Schlag im Ozean, jedoch dürfte das Tempo des Untergangs relativ hoch gewesen sein. Angesichts dieser Umstände erfolgte unter Führung der Kachinas eine Umsiedelung der Überlebenden auf den emportauchenden Kontinent (das heutige Südamerika). Dieser Exodus erstreckte sich über einen längeren Zeitraum und führte zur Gründung einer neuen Zivilisation, von den Hopi als die Vierte Welt bezeichnet. Ausgangspunkt der Besiedelung Südamerikas war eine Stadt, welche die Überlebenden Kasskaras unter Anleitung der Kachinas an einer großen Lagune bauten. Diese Stadt wurde Taotooma genannt – sie ist heute genauso bekannt wie zu jenen Zeiten, wenn auch unter einem anderen Namen; und an einem Ort, wo man eine ehemalige Hafenstadt wohl nie vermuten würde – die Stadt liegt auf dem Altiplano, dem großen Hochplateau der Anden. Wir kennen sie als Tiahuanaco.

Die Ruinen dieser imposanten Anlage befinden sich unweit des Titicacasees. Bereits Arthur Posnansky gelang es in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts nachzuweisen, daß der Titicaca einstmals eine Bucht oder Lagune war, die in Verbindung mit dem Pazifik stand. Posnansky fand alte Brandungslinien an den Bergen, welche den Altiplano umgeben. Diese Brandungslinien, welche sich einstmals auf dem Niveau des Meeresspiegels befanden, liegen heute 3 839 m hoch. Die Tatsache, daß Tiahuanaco einst am Ozean erbaut wurde, liefert auch eine logische Erklärung für die zahlreichen Terrassenfelder an den Gebirgszügen in der Umgebung der Stadt. Die Überlebenden Kasskaras, welche Taotooma erbauten, mußten ernährt werden. Für den Ackerbau allerdings stand nur wenig brauchbares Land zur Verfügung, da der neue Kontinent sich erst zu einem geringen Teil aus dem Wasser erhoben hatte. Deshalb war es nötig, künstlich größere Anbauflächen zu schaffen – dies führte dann zur Errichtung der Terrassenfelder an den Flanken der Berge. Hätte zu jener Zeit bereits genügend flaches Land für die Agrarwirtschaft zur Verfügung gestanden, wären die Terrassenkulturen entbehrlich gewesen – doch das weite ebene Land des heutigen Altiplano war noch von Wasser bedeckt.

Unweit Tiahuanacos wurde ein weiterer geheimnisvoller Ruinenkomplex entdeckt, der als Puma Punku bekannt ist. Die Hopi berichten, daß Tiahuanaco und Puma Punku Bestandteile der Stadt Taotooma waren.

Taotooma  wurde mit Hilfe der Kachinas in drei Bauphasen errichtet. Die erste Bauetappe begann bereits vor der Katastrophe, die Kasskara vernichtete. Offenbar trafen die Kachinas für diesen Fall Vorsorge. Doch auch Taotooma fiel später der Zerstörung zum Opfer. Die Stadt wurde durch eine Katastrophe unbekannter Art vernichtet – das Ereignis muß aber wohl globaler Art gewesen sein, da es sogar die Erdachsenneigung beeinflußte. So ist der Altiplano nach Süden hin geneigt, was vor dem Eintritt der Katastrophe nicht der Fall war. Derartige Kippbewegungen wurden auch in Europa und Asien festgestellt – es liegt deshalb der Schluß nahe, daß die Katastrophe eine kosmologische Ursache hatte.

Die Zerstörung Taotoomas erfolgte vor ca. 72 000 Jahren. Dieser Zeitpunkt fällt zusammen mit dem Eintritt der letzten Eiszeit, deren Ursachen unter Fachleuten noch umstritten sind.

Mit der Stadt verging auch die Kultur Taotoomas, da das geistige Zentrum der Erben Kasskaras vernichtet war. Damit fand die gütige Herrschaft der Kachinas ebenfalls ein Ende. In den folgenden Jahrtausenden nahmen sie nur noch eine Beraterfunktion wahr. Auch in der Vierten Welt sehen wir die Kachinas als umsichtige Begleiter und Beschützer der Menschen – jedoch nicht mehr als Herrscher wie in Kasskara. Sie waren nur mehr geistige Vorbilder , die im Laufe der Zeiten immer mehr mythische Konturen annahmen.

Durch die Abwanderung der einzelnen Bevölkerungsgruppen – von den Hopi Clane genannt – aus dem zerstörten Taotooma in nördliche Richtung erfolgte die allmähliche Besiedelung Süd- und Mesoamerikas. Diese Wanderung gen Norden erfolgte in sehr langsamen Tempo über lange Zeiträume hinweg.

Diese Epoche ohne Zentrum war gekennzeichnet von einem ständig währenden Kampf mit der Natur, aber auch von Zwistigkeiten der Clane untereinander. Politische und soziale Unruhen, Kriege gehörten offenbar zum Alltag.

Auch die Kachinas blieben von diesen Entwicklungen nicht verschont. Obwohl sie in der Vierten Welt vorwiegend ihr eigenes Leben lebten, hatten auch sie mit ungewohnten klimatischen Bedingungen zu kämpfen; verschiedene Überlieferungen der Hopi deuten sogar darauf hin, daß unter den Kachinas Zwietracht herrschte.

Die Epoche ohne Zentrum war eine Epoche des Verfalls von Kultur und Wissen. Aber immer in solchen Zeiten existiert auch das Bedürfnis, einmal erworbenes Wissen zu bewahren, eigene Erkenntnisse festzuhalten für kommende Generationen. Aus solchen Gründen werden Bücher geschrieben. Doch Bücher aus Pergament oder Papier halten nur schwer dem Zahn de Zeit stand. Bücher aus edlen Metallen (z.B. Goldfolien) sind teuer und aufwendig in der Herstellung, außerdem erregten sie wohl zu allen Zeiten die Gier der Menschen. Ein Material aber trotzt dem Verfall, ist relativ einfach zu bearbeiten und eigentlich wertlos – Stein.

Aus der oben genannten Notwendigkeit und dem Wunsch, das eigene Wissen der Nachwelt zu überliefern, entstand unter den kunstfertigen Händen namenloser Steinmetze, welche aber mit Sicherheit zu den Vorfahren der Hopi zählten, eine Steinerne Bibliothek.

In abstrahierten, allgemein verständlichen Bildern erfolgte die Darstellung des damaligen Wissensstandes. Erkenntnisse der Medizin (so die Herz- und Hirntransplantationen), der Astronomie und der Biologie wurden auf diese Weise verewigt. Motive der Geschichte und Geographie Kasskaras und Talawaitichquas findet man ebenso wie die Abbildung jener Katastrophe, die beide Kontinente zerstörte. Dieses Ereignis ist auf dem bereits eingangs erwähnten „Astronomenstein“ abgebildet.

Betrachtet man den „Astronomenstein“ näher, so erkennt man: 

– zwei Personen, die mit Hilfe eines Teleskops eine wichtige Himmelserscheinung beobachten (möglicherweise Kachinas, welche die sich anbahnende Katastrophe zu ergründen suchen);

– ein fliegendes Objekt, das von der Erde zum Himmel aufsteigt (die Kachinas benutzten Flugmaschinen, welche den Hopi unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt sind – so auch als „Fliegende Schilde“);

– mindestens drei Kometen, die an einem aus den Fugen geratenen Universum treiben sowie Sterne, die teilweise in einem ungewöhnlichen Glanz am Himmel erstrahlen (wahrscheinlich besagt diese Darstellung, daß Himmel und Erde „aus den Fugen“ geraten waren – vielleicht ein Indiz für den Einsatz einer geophysikalischen Waffe);

– eine Wolke mit Regen symbolisierenden Querstreifen, hinter dem Schweif eines riesigen Kometen. Offensichtlich geht ein sintflutartiger Regen auf die Erde nieder;

-Kontinente, kenntlich an der Schraffierung und Höhenschichtlinien, die im Meer versinken bzw. aus diesem empor zu tauchen scheinen, (Kasskara und Talawaitichqua versanken im Ozean, während sich der amerikanische Doppelkontinent emporhob);

– einen auf einem Kontinent bzw. einer großen Insel niedergegangenen Stern oder Kometen, der seine Leuchtkraft verloren hat (möglicherweise wurden mit der vermuteten geophysikalischen Waffe kosmische Körper – etwa Kometen – gegen Kasskara gelenkt. Die verheerende Wirkung des Einschlages eines großen kosmischen Körpers zeigt die Tunguska-Katastrophe von 1908);

– außerdem im Mittelpunkt des Geschehens ein Boot mit drei Überlebenden auf dem Ozean (Darstellung des Exodus der Bewohner Kasskaras nach Südamerika).

Der Astronomenstein belegt also in eindeutiger Weise die Erinnerung seiner Hersteller an eine Katastrophe, wie sie auch die Hopi kennen. Deshalb darf wohl davon ausgegangen werden, daß der Astronomenstein von den Vorfahren der Hopi graviert wurde.

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang auch die Aussage des Mannes, der wesentlich zum Gelingen von J. Blumrichs Buch „Kasskara und die Sieben Welten“ beitrug. Der Weiße Bär vom Stamm der Hopi berichtete nämlich: „Wir Hopi hinterließen unsere Spuren überall in Süd- und Mesoamerika. Wir schlugen Zeichen in die Felsen, da der Stein die Zeit überdauert“. 

Die Deponierung der Steinernen Bibliothek erfolgte an einem offensichtlich geeigneten und auch sicheren Ort – im Gebiet um Ocucaje.

In diesem Zusammenhang sei noch bemerkt, daß die Hersteller der Steinernen Bibliothek höchstwahrscheinlich nicht identisch mit den abgebildeten Personen waren. Die Gravur der Motive erfolgte entweder aus der Erinnerung bzw. unter Anleitung von Personen, welche die abgebildeten Szenen kannten und zu deuten verstanden.

Dies war – in aller Kürze – die Geschichte der Steinernen Bibliothek von Ica. Die Geschichte dieser einmaligen Sammlung ist aber zugleich die Dokumentation von Geschehnissen in prähistorischen Zeiten und die Erinnerung eines Volkes, dessen Überlieferungen Jahrzehntausende überdauerten und das noch heute ein Wissen bewahrt, welches unserer Zivilisation längst abhanden gekommen ist.

Zum Schluß sei uns noch eine kleine Abschweifung vom eigentlichen Thema gestattet.

In der bereits erwähnten Epoche ohne Zentrum und auch danach zeigten sich die Kachinas nur sporadisch bei den einzelnen Clanen aus Kasskara. Hier stellt sich natürlich die Frage nach ihrem Aufenthalt in jener Zeit. J.Blumrich sprach in seinem Buch die Vermutung aus, die Kachinas könnten sich im fraglichen Zeitraum in Amazonien aufgehalten haben. Die Legenden um die sagenhafte Reiche von Paititi und El Dorado scheinen diese Hypothese zu untermauern.

Es gibt jedoch noch eine weitere Quelle, welche die Richtigkeit der oben genannten Vermutung belegt. Dabei handelt es sich um die Chronik von Akakor, welche die Geschichte der Ugha Mongulala – eines bislang noch unentdeckten Indianerstammes Amazoniens – beinhaltet. Nun ist der Autor der Chronik von Akakor, der angebliche Häuptling Tatunca Nara durch einige Widersprüchlichkeiten in seinem Verhalten und seinen Aussagen ins Zwielicht geraten – dies wirft jedoch allenfalls einen Schatten auf den Charakter Tatuncas, nicht aber auf die Chronik von Akakor, deren Angaben wir hier folgen wollen.  

Die Chronik berichtet über die „Früheren Herren“ der Ugha Mongulala, welche aus ihrer Sternenheimat Schwerta auf die Erde kamen und die Zivilisierung der auf steinzeitlichem Niveau lebenden Stämme Amazoniens einleiteten. Schwerta, die Heimat der Fremden, wird ebenfalls als Bund von Planeten beschrieben.

Die Früheren Herren besaßen eine hochstehende Moral und Ethik; Kultur, Technik und Wissenschaft dieser außerirdischen Wesen waren offensichtlich weit fortgeschritten. In der Chronik von Akakor spiegelt sich die Ehrfurcht der Ugha Mongulala vor den Früheren Herren und ihren goldglänzenden „Himmelsschiffen“ wider, mit denen sich die Fremden am Firmament bewegten. Aus diesen Beschreibungen läßt sich die Schlußfolgerung ableiten, daß die Früheren Herren der Ugha Mongulala mit den Kachinas der Hopi identisch waren, welche sich zu jener Zeit ins Amazonastiefland zurückzogen. Dort versuchten die Kachinas offenbar, ein Reich nach dem Vorbild Kasskaras zu errichten, dessen Hauptstadt Akakor war. Die Herrschaft der Kachinas währte über einen längeren Zeitraum. Sie endete nach den Angaben der Chronik von Akakor im Jahre 10 481 v.Chr., als die Fremden die Erde verließen. Als Ursache für diesen Rückzug nennen die Ugha Mongulala kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Außerirdischen. Von solchen Zwistigkeiten wissen die Hopi hingegen nichts – sie berichten von einem Krieg zwischen den Clanen, der jedoch mit – auch für unser Verständnis – hochmodernen Waffen ausgetragen wurde….

Insgesamt bleibt festzuhalten, daß die Ugha Mongulala ebenso wie die Hopi ein Wissen bewahren, welches der westlichen Zivilisation verlorengegangen ist bzw. das sie nie besessen hat; ein Wissen um vergangene Welten, Epochen der Menschheitsgeschichte in prähistorischen Zeiten. Ebenso aber wissen die Ugha Mongulala und die Hopi um den bevorstehenden Untergang jener Welt, in der wir heute leben. Man könnte dieses Wissen einer uns fremden Kultur nun als märchenhafte Legenden abtun – wenn, ja wenn die Zeichen unserer Zeit nicht so bedrohlich wären.

https://www.thomas-ritter-reisen.de

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Die Einheit der Gegensätze in Hong Kong

Hong Kongs Kultur und die spirituelle Tradition der Stadt sind trotz der 150 Jahre des britischen E...

Vijajanagara – Entdeckungen in der Stadt des Sieges

Vimanas – die fliegenden Maschinen des Altertums, Megalithbauten unbestimmbaren Alters, eine eise...

Bali – Magie im Paradies

Wer seine Urlaubstage auf Bali mit den Einheimischen verbringt, und aufrichtiges Interesse an ihrer...

Avatar
Über Thomas Ritter 60 Artikel
Thomas Ritter, 1968 in Freital geboren, ist Autor und freier Mitarbeiter verschiedener grenzwissenschaftlicher und historischer Magazine. Thomas Ritter hat zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. Außerdem veranstaltet er seit mehr als zwanzig Jahren Reisen auf den Spuren unserer Vorfahren zu rätselhaften Orten sowie zu den Mysterien unserer Zeit. Mit seiner Firma „Thomas Ritter Reiseservice“ hat er sich auf Kleingruppenreisen in Asien, dem Orient, Europa und Mittelamerika spezialisiert. Mehr Informationen auf: https://www.thomas-ritter-reisen.de Nach einer Ausbildung zum Stahlwerker im Edelstahlwerk Freital, der Erlangung der Hochschulreife und abgeleistetem Wehrdienst, studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte an der TU Dresden von 1991 bis 1998. Seit 1990 unternimmt Thomas Ritter Studienreisen auf den Spuren früher Kulturen durch Europa und Asien.