Fritz J. Raddatz:Nizza, mon amour

Es ist eine Liebe, eine große Liebe, zwischen dem Schriftsteller, dem geistversprühenden Hommes de lettres, Fritz J. Raddatz, und seiner Stadt, ja, seiner Welt, die sich mit ihrer Kultur als „Freilichtmuseum“ wie ein Fächer Malarmés ausspannt. Es ist darüber hinaus eine bekennende Liebe, und die Art und Weise, wie sie sich offenbart, ist wie in einer alten Ehe ambivalent, mal intensiv, mal zugeneigt und bekennend, mal überreizt und voneinander abstoßend. Raddatz und sein Nizza, die spröde Stadt am Mittelmeer, sein Winter-Refugium, um den düsteren Tagen in Deutschland zu entfliehen, sie bleiben zwei Unzertrennliche, die sich anziehen und die sich momentweise auch einander verweigern und dennoch miteinander harmonieren.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2059 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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