Galerie Thomas München: JIM DINE NEW PAINTING AND SCULPTURE 15. September – 27. Oktober 2018

Jim Dine (re.) und Raimund Thomas vor The Chamber of dogs Quelle: Galerie Thomas München
“My work is like me, I think. Definitely it is me. I am it. I am the work. There is no question about that.“
Jim Dine (re.) und Raimund Thomas vor The Chamber of dogs (2018, Acryl, Kohle und Objekte auf Holz, 2018, 130,5 x 326,4 x 7 cm).
Mitten ins Herz
Jim Dine kommt zur Ausstellungseröffnung in die Galerie Thomas Modern

München. Jim Dine, einer der großen Vertreter der amerikanischen Malerei seit den sechziger Jahren, kommt zur Saisoneröffnung in die Galerie Thomas Modern. „Jim hat für uns 15 teils sehr großformatige Gemälde und drei Skulpturen geschaffen“, sagt Raimund Thomas, der den 83-jährigen Künstler in seinem Atelier in Paris besucht hat. „Es sind pastos aufgetragene Herzen, ein Motiv, das Dine seit vielen Jahren beschäftigt – und das sehr beliebt ist.“

Enge Verbindung zu Deutschland
„I started to use paint in a way as though paint was an object itself”, sagt Jim Dine über seinen Zugang zur Malerei. Dine schließt sich in den 1960er Jahren nach dem Studium der Künstlergruppe um Rauschenberg, Oldenburg und Lichtenstein an und zählt heute zu den wichtigsten Vertretern der Pop Art. „Obwohl Jim selbst diese Kategorisierung stets ablehnt“, so Thomas. Nach den wilden Jahren in New York zieht er für einige Jahre nach London, wo er sich mit Druckgraphik, Typographie und Zeichnung beschäftigt. Anfang der 1970er Jahre kommt die Bildhauerei hinzu, 1984 beginnt eine für Jim Dine wegweisende Auseinandersetzung mit den klassischen Skulpturen in der Münchner Glyptothek. Jim Dines Beziehungen zu Deutschland gehen aber noch weiter: Jim Dines Beziehungen zu Deutschland gehen aber noch weiter: Der Künstler hat dem Essener Folkwang-Museum vor drei Jahren 230 graphische Blätter – Radierungen, Lithographien und Holzschnitte – aus den vergangenen 50 Jahren geschenkt. Außerdem arbeitet er regelmäßig in seinem Atelier für Druckgraphik in Göttingen. Das Centre Pompidou hat ihm vergangenes Jahr eine Einzelausstellung gewidmet.

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