Helmut Schmidt verteidigt die Info-Politik Japans

Bundeskanzler a. D, Helmut Schmidt, hat die zurückhaltende Informationspolitik der japanischen Regierung verteidigt. „Die Regierung ist nicht gezwungen, alles zu sagen, was sie weiß,“ sagte der SPD-Politiker. Wie er gegenüber „seiner“ Zeitung „Die Zeit“ betonte, ist es für Politiker unvermeidlich, durch eine gezielte Informationspolitik Paniken zu vermeiden. Er selbst ist dagegen, die gegenwärtigen Katastrophen, Erdbeben, Tsunami und Zerstörung der Kernkraftwerke in Japan, für die innerdeutsche Pro- und Anti-Kernkraft-Diskussion zu mißbrauchen. Während Schmidts Amtszeit von 1974 bis 1982 (Foto 1975) hatte sich in der Bundesrepublik die erste Umweltschutzbewegung formiert. Die Tabula Rasa hatte sein Buch „Außer Dienst“ rezensiert.

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Über Stefan Groß-Lobkowicz 2075 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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