Müller kämpft gegen „Diktatur“

Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller hat die Europäische Union gerügt, Rumänien so schnell in die Staatengemeinschaft aufgenommen zu haben. Wie die Schriftstellerin betonte, sei diese Aufnahme ein Zeichen von Naivität, denn die EU-Verantwortlichen hätten die „durchtriebenen“ Verhältnisse im Land nicht gut genug gekannt oder sogar ignoriert. Für Müller findet in Rumänien derzeit eine zweite „Diktatur“ statt. Die Netzwerke des Geheimdiensts „Securitate“ funktionieren nach wie vor. Die Literatin kündigte an, auch in Zukunft über die Mißstände aufmerksam zu machen, zumal ihre Stimme nach der Preisverleihung nunmehr international gehört wird.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2068 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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