Willkommen zurück: Wiedereröffnung Museum Brandhorst am Dienstag, 16. März 2021

Willkommen zurück: Wiedereröffnung Museum Brandhorst am Dienstag, 16. März 2021, Quelle Pressemitteilung
Besuchen Sie unsere Sonderausstellung „Lucy McKenzie – Prime Suspect“ der schottischen Ausnahmekünstlerin oder werfen Sie einen Blick auf „German Pop“.

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Verlängert bis 6. Juni:
Lucy McKenzie – Prime Suspect

„Mooncup“, 2012 (Detail) von Lucy McKenzie
Sie malt, schreibt, gestaltet – mal allein, mal im Team. Ihre Werke schaffen unerwartete Verbindungen zwischen Genres und Zeiten. Sie verknüpft Malerei mit Innenarchitektur, Illustrationen oder auch Schaufenstergestaltung. Sie erforscht, wie Kunst, Mode und Design zusammenhängen und befasst sich ebenso mit der Inszenierung und Ikonografie des internationalen Sports wie mit der politischen Dimension von Wandmalereien, die eine Verbindung zur heutigen Praxis der Kunst im öffentlichen Raum in sich tragen. Aus der Geschichte greift sie Bilder, Objekte und Motive heraus, gestaltet sie um und schafft so ein überzeugendes Gesamtwerk, das sich einfachen Einordnungen entzieht. Kurzum: Die schottische Künstlerin Lucy McKenzie (geb. 1977) spielt, ganz „Prime Suspect“, also als „Hauptverdächtige“, nach ihren eigenen Regeln mit unseren Erwartungen und Wahrnehmungsmustern.
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German Pop: Thomas Bayrle, K.H. Hödicke, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Gerhard Richter

„U-Bahn“, 1964 von K.H. Hödicke
Für die Sammlung des Museums Brandhorst wurden in den vergangenen Jahrzehnten herausragende Werke des „German Pop“ erworben. Jüngste Beispiele sind Jörg Immendorffs „Teine Tunst mache“, Thomas Bayrles „Vasarely“ (beide 1965) und insbesondere als Schenkung die Gruppe von insgesamt sechs frühen Gemälden von K.H. Hödicke. Die im Erdgeschoss gezeigten Werke setzen sich mit dem konservativen Kunstverständnis im Nachkriegsdeutschland auseinander.
Parallel zu Andy Warhol und der amerikanischen Pop-Art reagierten auch in Deutschland viele Künstler:innen auf die neue Konsumkultur der 1960er-Jahre. Die schillernden Versprechungen des deutschen Wirtschaftswunders trafen dabei unvermittelt auf die konservative Tristesse der Nachkriegsära. Und so ist es nicht nur Ironie, die hinter den plakativen Darstellungen von Alltagsgegenständen, Werbeanzeigen und fotografischen Reproduktionen steht, sondern auch beißende Kritik.
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Save the Date: 27. Juli
Alexandra Bircken: A–Z

„Enfilé“, 2019 von Alexandra Bircken
Alexandra Bircken (*1967) gilt international als eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart. Charakteristisch für ihr bildhauerisches Werk ist das umfangreiche Spektrum an Materialien, das von organischen Gegenständen bis zu industriell verarbeiteten Rohstoffen reicht. Textile Arbeiten aus Leder und Nylon, Skulpturen aus sezierten Maschinen und Fahrzeugen und installative Objekte aus Zweigen und Stoffresten treten in einen spannungsvollen Dialog. Der menschliche Körper bildet dabei den zentralen Bezugspunkt und agiert in seinen komplexen Zuständen und Bedingungen als verbindende Konstante im Werk der Künstlerin. Die Ausstellung im Museum Brandhorst ist die bis dato umfangreichste Werkschau der Künstlerin und vereint Arbeiten aus allen Schaffensperioden. Die Exponate umfassen sowohl einzelne skulpturale Objekte als auch größere Installationen sowie eigens für die Schau entstehende Werke, die sich unmittelbar auf die Architektur der Ausstellungsräume beziehen. Bitte merken Sie sich die Eröffnung für den 27. Juli 2021 schon einmal vor.
Zur Ausstellung

Museum Brandhorst Das Museum Brandhorst widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Seit seiner Eröffnung 2009 hat sich das Haus als einer der zentralen Orte für Gegenwartskunst in Deutschland etabliert. Hinter der spektakulären Fassade aus 36.000 Keramikstäben erleben Besucherinnen und Besucher aus aller Welt Spitzenwerke der Kunst von den 1960er-Jahren bis heute. Das Museum beherbergt die mit Abstand größte Sammlung von Werken Andy Warhols in Europa. Weltweit einzigartig ist auch der Schwerpunkt auf dem Schaffen von Cy Twombly. Sein monumentaler „Lepanto“-Zyklus (2001) wird dauerhaft in einem Saal präsentiert, der eigens nach den Wünschen des Künstlers gestaltet wurde.
BILDNACHWEISE

Abb. 1: Außenansicht Museum Brandhorst. Foto: Andreas Lechtape © Museum Brandhorst | Abb. 2: Lucy McKenzie, „Mooncup“, 2012 (Detail), Collection Nicoletta Fiorucci Russo, London © Lucy McKenzie. Foto: Kristien Daem. Courtesy the artist and Cabinet, London. | Abb. 3: K.H. Hödicke, „U-Bahn“, 1964, Udo und Anette Brandhorst Sammlung | Schenkung des Künstlers 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021. Foto: Staatliche Graphische Sammlung, München. | Abb. 4: Alexandra Bircken, „Enfilé“, 2019, Ausstellungsansicht Secession, 2019 © Alexandra Bircken. Foto: Sophie Thon.


Quelle: Pressemitteilung