Coronavirus: Die Zahlen reichen bei Weitem nicht aus

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Statistik ist eine mathematische Wissenschaft, die viele Zahlen benötigt. Je mehr Zahlen, desto genauer die Aussage/Vorhersage. Noch reichen die Zahlen der Corona-Infizierten und -Toten mengenmäßig nicht aus. Eine „seriöse“ Statistik verlangt nach folgenden Zahlen: (https://ncov2019.live/data)

Im Falle einer Korona-Viren-Infektion werden 70% einer umschriebenen Bevölkerung (Deutschland, Österreich) vom Corona-Virus befallen, sind also infiziert.

Für Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern bräuchte man 58 Millionen bestätigte Corona-Fälle. Derzeit werden lediglich 4.600 Fälle bestätigt.

Für Österreich mit 8,7 Millionen Einwohnern bräuchte man etwa 6 Millionen bestätigte Corona-Fälle. Derzeit werden lediglich 800 Corona-Fälle bestätigt.

Die Zahl der Toten, die durch die Corona-Infektion stirbt, soll sich bei 1% einpendeln. Das wären für Deutschland: 580.000 Corona-Tote, für Österreich: 60.000 Corona-Tote. Bisher sind es 9 für Deutschland und 1 für Österreich. Wir erkennen, dass wir noch weit von der statistischen Wahrheit entfernt sind.

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Corona-Infektion zu sterben, steigt mit dem Alter des Patienten an. Kinder sterben so gut wie nie daran, über 80-Jährige so gut wie immer,

Italien:

Die Zahl der Corona-Infizierten (21.000) und -Toten (1.440) steigt in Italien dramatisch an. Ärzte und Helfer arbeiten am Anschlag. „Wir bewirken gerade Wunder, aber wir können nicht mehr lange so weitermachen.“ Man hat die Zahl der Betten in den Intensivstationen erhöht. Aber es besteht die Gefahr, dass die Zahl der Patienten in Kürze die Kapazitäten der Krankenhäuser übersteigt. Andere Patienten, beispielsweise mit Herzinfarkt oder nach einem Unfall, werden kaum behandelt. Die Zahl der Ärzte reicht nicht mehr aus. Zugleich steigen die Corona-Infektionszahlen stark an.

Im Zuge der Corona-Pandemie geht in Italien die Angst um vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Wenn jemand zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und Atemprobleme hat, wird in der Regel die Behandlung nicht lange fortgeführt. Patienten, die Probleme bei drei oder mehr Organen aufweisen, haben keine Chancen, die Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits bei der Aufnahme im Krankenhaus als tot betrachtet.

Deutschland/Österreich:

Wie bei jeder hoch ansteckender (kontagiösen) Erkrankung, steigt die Überlebenswahrscheinlichkeit mit dem Rückgang der Ansteckungen. Dies wird durch Quarantäne erreicht. Dazu werden “größere“ Menschenansammlungen gemieden und Schulen geschlossen. In Österreich und Deutschland sind die Schulen bereits geschlossen.

Warum in Deutschland die Schulschließung so schwer durchzusetzen war:

Deutschland ist eine Bundesrepublik, in der jedes Bundesland bezüglich Schule nach Lust und Laune (wissenschaftlich basierter Notwendigkeit) handelt, wie es will. Die politisch geschwächte Kanzlerin hat Angst, eine Entscheidung zu treffen, die sich als falsch erweisen könnte. Ihre potentiellen Nachfolger wissen, dass eine falsche Entscheidung ihr politisches Aus bedeuten wird.

Lieber lässt man die Alten sterben!

Deutschland hat ein teures Bevölkerungsproblem. Es gibt zu viele alte Leute und nicht ausreichend junge, die die Alten pflegen wollen. Krankenhäuser sind mit Alten überbelegt, die keine (bezahlbare) Betreuung finden. Darunter leidet das gesamte Gesundheitssystem. Die Pflege- und Krankenversicherung wird jährlich teurer, bald unbezahlbar werden. Es werden Pflegekräfte aus der EU und weltweit angeworben, wo sie dann dort fehlen. Die forcierte Zuwanderung von Flüchtlingen sollte das Problem lösen (!?), hat es jedoch verstärkt, weil die allermeisten, vor allem männlichen Zuwanderer, aus ideologischen Gründen nicht in der Pflege arbeiten dürfen.

So betrachtet, kommt das Corona-Virus gerade rechtzeitig! Schulschließungen sind somit nicht notwendig, da bei Kindern die tödlich endende Ansteckungsgefahr vernachlässigbar ist. Fraglich sind jedoch die genauen Vorhersagen, die auf viel mehr Toten basieren müssen.

In frühestens zwei Jahren werden wir über eine brauchbare Korona-Virus-Statistik verfügen. Da es statistisch nur eine Todesursache pro Person gibt, werden Corona-Tote selten aufgeführt werden, es sei denn, sie sind jung oder ansonsten gesund gestorben. Nach heutigen Erkenntnissen ist davon nicht auszugehen. Wir werden folglich niemals erfahren, ob die Voraussetzungen der „seriösen“ Statistik im 1. Absatz des Artikels zutreffen. Statistisch verwertbare Erkenntnisse aus Sars-Erkrankungen (2002, 2012) sind bisher nicht gewonnen worden! Die einzige verwertbare Erkenntnis besteht darin, dass der Virus vom Tier zum Mensch springt, was auf unzureichende Hygiene schließen lässt.

Die statistischen Erkenntnisse der jetzigen Korona-Behandlung werden nutzlos verpuffen und für zukünftige kontagiöse Erkrankungen wertlos sein.

Es ist höchst fraglich, ob die VR China, von wo aus die Corona-Infektion die weltweite Verbreitung genommen hat, Interesse an den Verbreitungswegen und der Erkrankung hegt.

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Nathan Warszawski
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Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.