Das Noumenon vom Erdrechtsbund

Neben nationalen Rechtsinteressen, die Krause in seiner Rechtsphilosophie immer wieder aufgreift, ist es die übernationale Idee eines Rechtsbundes, der die unterschiedlichen Völker miteinander vereinen soll, auf die er immer wieder reflektiert. Mit der Idee eines „europäischen Staatenbundes“ sowie mit seinem Gedanken einer universal geltenden Rechtsordnung – dem „Erdrechtsbund“ – greift Krause Gedanken aus der Renaissance auf. Schon Erasmus von Rotterdam und – vor ihm – Nikolaus von Kues hielten an einer Idee Europas fest. Aber auch Gedanken, die mittlerweile innerhalb der UNO diskutiert werden, lassen sich, wie anfangs betont, bereits bei Krause finden. In Anlehnung an Kants Idee eines ewigen Friedens sucht er nach einem universalen Rechtsbegriff, der für alle Völker Rechtsgültigkeit besitzen soll.

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Über Stefan Groß-Lobkowicz 2076 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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