Eklat um Kurt Westergaardbeim Medienpreis in Leipzig

Beim Leipziger Medienpreis gab es einen Eklat: Die Ehrung des dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard war auf scharfe Kritik gestoßen. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi sagte nach Bekanntgabe der Preisträger beim anschließenden ersten Leipziger Medienkongress, daß die Auszeichnung nicht gerechtfertigt sei, weil Westergaards Karikaturen religiöse Gefühle verletzt hätten. Sie kündigte an, aus Protest nicht zu der Preisverleihung am Abend zu kommen. Der iranische Journalist und Regimekritiker Akbar Ganji verlies die Tagung. Neben Westergaard erhalten den Leipziger Medienpreis auch die Journalisten Sayed Yaqub Ibrahimi aus Afghanistan und Assen Yordanov aus Bulgarien.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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