Hans Küng kritisiert neues Papst-Buch

Der Theologie-Professor und Kirchenkritiker Hans Küng hat das neue Jesus-Buch des Oberhauptes der Katholiken, Papst Benedikt XVI., kritisiert. Wie Küng anmerkte, der mit seinem Buch „Unfehlbar“ vor über 30 Jahren für Furore sorgte, sei das neue Werk wissenschaftlich gesehen kaum interessant. Der ehemalige Professor für Fundamentaltheologie Ratzinger hat wieder die historisch-kritische Methode vernachlässigt. Viele Katholiken hätten vom Vatikan erwartet, daß dieser die großen Probleme löse, anstatt neue Bücher über den Gottessohn zu verfassen. Das Buch mit dem Titel „Jesus von Nazareth“ kam am 10. März 2011 in den Buchhandel. Zeitgleich erschien das neue Buch von Hans Küng: „Ist die Kirche noch zu retten?“

Stefan Groß
Über Stefan Groß 2017 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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