Der Literaturwissenschaftler Hans Mayer (1907-2001) hat sich während der anderthalb Jahrzehnte 1948/63, in denen er als Professor an der Leipziger Universität wirkte, zu tagespolitischen Fragen höchst selten geäußert. Seine Antrittsvorlesung vom 20. Juli 1949 war dem anscheinend gegenwartsfernen Thema „Goethe und Hegel“ gewidmet. Und dennoch waren seine überfüllten Vorlesungen, obwohl „nur“ deutsche Literaturgeschichte vorgetragen wurde, im berühmten Hörsaal 40 hochpolitische Vorgänge. Wie Hans Mayer dort auf seine Zuhörer aus allen Fakultäten wirkte, hat sein Schüler Uwe Johnson (1934-1984) zum 60. Geburtstag 1967 eindrucksvoll beschrieben.
Hans Mayer und der 17. Juni 1953
Finanzen
-
Der Ausbildungsmarkt hat sich gedreht. Junge Menschen bewerben sich nicht mehr einfach irgendwo, sondern prüfen sehr genau, ob ein Unternehmen zu ihnen passt. Recruitingexperte Karsten Poppe erklärt, warum Atmosphäre, Vertrauen und echte Einblicke heute wichtiger sind als klassische Stellenanzeigen — und welche fünf inneren Fragen über Zusage oder Absage entscheiden. […]
-
-
-
-

Kommentar hinterlassen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.