Heinrich von Kleist- Jahr wurde eröffnet

Am 4. März 2011 wurde in Frankfurt/Oder, der Geburtsstadt von Heinrich von Kleist, das Jubiläumsjahr zum 200. Todestag des Dichters eröffnet. Bekannt wurde Kleist, dem Clemens Brentano ein langsames „Konsquenztelent“ attestierte, durch das Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ und durch die Novellen „Die Marquise von O.“ und „Das Erdbeben in Chili“. Der Biograph Jens Bisky, der 2007 im Rowohlt-Verlag Berlin seine Kleistbiographie vorlegte, war beispielsweise immer von der ungeheuer dichten und farbigen Sprache, ihrer Plastizität fasziniert. Wie Bisky im „Deutschlandfunk“ hervorhob, sei Kleist kein Mann für Kompromisse gewesen. „Wohl aber habe er ein ausgeprägtes Sensorium für die Widersprüche des Zeitalters der Vernunft besessen.“

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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