Lexikon des internationalen Films 2017

Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2017, Foto: Stefan Groß

Lexikon des internationalen Films 2017. Das komplette Angebot in Kino, Fernsehen, auf DVD und Blu-Ray, Schüren Verlag, Marburg 2018, ISBN: 978-3-894-729445-5, 24,90 EURO (D)

Dieses internationale Filmlexikon bietet einen umfassenden Überblick über das Jahr 2017 und berichtet über wichtige Ereignisse, Trends und Filmemacher. Ausgezeichnete Filme und DVD’s werden ebenso wie alle fast 2000 Filme, die im Kino, im Fernsehen, auf DVD oder Blu-Ray gezeigt wurden, vorgestellt. Die neuesten Techniken und Projektionen wie Virtuell Reality, die den Bildschirm zu einem Erlebnis machen, werden auch behandelt.

Das Buch beginnt mit einer Jahreschronik 2017 im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung. Dann werden die besten Kinofilme des Jahres präsentiert, es folgen Filme, die die Auszeichnung „Sehenswert“ erhielten. Weiter geht es mit dem Kinotipp der katholischen Filmkritik. Anschließend folgt ein Spezialteil über Europas Kinofilme: Ein Essay geht dabei über die Vermittlung der europäischen Idee im Film, ein anderer Beitrag über die wichtigsten 60 Kinofilme in Europa. Dann werden in Hommagen fünf Filmemacher (Jean-Pierre und Luc Dardenne, Francois Ozon, Pedro Almodovar, Lars von Trier, Michael Haneke) und ihre Werke kurz vorgestellt. Drei Essays über die Kinos und die EU, die europäische Filmförderung und den europäischen Kinderfilm am Beispiel von KIDS Regio folgen danach.

Der Hauptteil mit dem Lexikon der einzelnen Filme wird anschließend vorgestellt. Die herausragenden DVD- und Blu-Ray-Editionen und die verschiedenen internationalen und nationalen Filmpreise und deren Preisträger werden dann präsentiert. Das Buch schließt mit einem Lexikon der Regisseure und einem Lexikon der Originaltitel.

Dieser Jahresrückblick würdigt die besten Filme des Jahres 2017 ebenso wie die nicht ausgezeichneten und ist eine Fundgrube und Orientierung für Filmschaffende, Cineasten und Lehrende und Studierende der Filmwissenschaften. Hier werden alle Filmangebote zu einer gelungenen Chronik, lediglich die kleine Schriftgröße ist zu bemängeln.

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Michael Lausberg
Über Michael Lausberg 309 Artikel
Dr. phil. Michael Lausberg, studierte Philosophie, Mittlere und Neuere Geschichte an den Universitäten Köln, Aachen und Amsterdam. Derzeit promoviert er sich mit dem Thema „Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen 1946-1971“. Er schrieb u. a. Monographien zu Kurt Hahn, zu den Hugenotten, zu Bakunin und zu Kant. Zuletzt erschien „DDR 1946-1961“ im tecum-Verlag.