Neun Jahre danach: Afghanistan zieht Bilanz

Über zwei Drittel der afghanischen Bevölkerung stellen dem westlichen Engagement in ihrem Land am Hindukusch ein negatives Zeugnis aus. Sogar mehr als ein Viertel befürwortet mittlerweile sogar Anschläge auf die NATO-Truppen. Auch die Hoffnung – neun Jahre nach dem Einmarsch – auf eine Wende zum Besseren wurde in weiten Teilen des Landes enttäuscht. Insbesondere das Ansehen Deutschlands hat dramatisch gelitten. Auch die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen fällt kritisch aus, weil zu viele Spendengelder der Korruption zum Opfer fallen. Dies ist das Ergebniss einer neuen Afghanistan-Umfrage von ARD, ABC, BBC und „Washington Post“.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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