Die Kunst des essayistischen Schreibens erfordert, daß der Schreiber sich selbst unkenntlich genug macht, um durch Formen und Themen immer wieder verblüffen zu können. Der Essay soll in knapper Form pointiert neue Interessengebiete erkunden oder vertraute Gegenstände der Kultur neu beleuchten. Es läßt sich aber nicht vermeiden, daß die Person des Essayisten im Lauf der Zeit kenntlich wird, daß der Essay, der scheinbar aus kurzen Beschreibungen verschiedener Phänomene besteht, in eine Selbstbeschreibung mündet.
Susan Sonntag
Finanzen
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Die vbw begrüßt die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ab 1. Mai 2026 und sieht große Chancen für die bayerische Wirtschaft. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert eine zügige Ratifizierung, mehr Freihandelsabkommen und eine stärkere Diversifizierung von Lieferketten und Absatzmärkten. […]
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