Da liegt er. Der Ötzi. In der Archäologischen Staatssammlung in München. Der Ötzi? Kann doch nicht sein. Liegt doch in Bozen, diese Mumie, die vom Gletschereis konserviert wurde, gute 5000 Jahre lang. Liegt heute, wer weiß es nicht, im Südtiroler Archäologie-Museum. Auf einer Präzisionswaage. Bei einer Lagerungstemperatur von 6 Grad minus und einer Luftfeuchtigkeit von 99 Prozent. In einer Kammer, der weltweit einmaligen „Eismannbox“. Einer komplexen Anlage aus zwei Kühlkammern. Jeder Besucher kann kurz mal durch ein Fensterchen aus Panzerglas schauen und den Gelagerten sehen. Am 16. Jänner 1998 wurde der kurze Kerl aus den Ötztaler Alpen ein Bozener. Wurde, getauft als der „Mann aus dem Eis“, vom Innsbrucker Universitäts-Anatomie-Institut in Südtirols Hauptstadt Bozen überführt. Streng waren da die Sicherheitsmaßnahmen. Enorm war das Medieninteresse. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Also kann „der Ötzi“, wie er kurz genannt wurde, jetzt nicht in München liegen. Einfach so. Wie sollte das denn gehen?
Vom Ötzi nichts Neues? Und ob!
Finanzen
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