Für Rolf Hochhuth ist der Klassenkampf nicht beendet

Der Dramatiker Rolf Hochhuth ist der Überzeugung, daß der Klassenkampf noch nicht beendet ist. Diese Meinung äußerte der 1931 in Eschwege geborene Dramatiker, der mit seinem „Der Stellvertreter“ (1963) die katholische Kirche im Dritten Reich kritisierte, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Hochhuth hat die sozialen Mißstände in der Bundesrepublik angeklagt und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, daß sie bei den Hartz IV-Empfängern um jeden Euro knausere. Viele Kinder könnten ihr Schulessen nicht mehr bezahlen, was vollkommen amoralisch sei. In seinem neuen Drama „Der fliehende Holländer“ hat Hochhuth den Kapitalismus anprangert. In den 60er Jahren wurde der Dramatiker wegen seiner Attacken gegen den damaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard gerügt.

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Stefan Groß-Lobkowicz
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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und die Gazette.

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