Es war einmal in Jerusalem

7. September 2019 Nathan Warszawski 0

Gabriella Rosenthal (1913 – 1975) lebte seit 1935 in Jerusalem. Das ungewöhnlich schöne Buch zeigt viele ihrer Zeichnungen, die die Künstlerin zwischen 1938 und 1955 angefertigt hat. Wer die Geschichte Jerusalems unter den Briten und […]

„Ich als Mensch“ von Miriam Cahn

30. August 2019 Michael Lausberg 0

Dies ist eine gelungene Gesamtschau des vielgestaltigen Werkes von Miriam Cahn aus fünf Jahrzehnten, das sowohl von Brüchen als auch von Kontinuitäten gekennzeichnet ist. Gleichzeitig ist es eine Würdigung ihrer Lebensleistung, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Ihre Arbeiten sind Exponate einer politischen Kunst, die dem Kunstbetrieb aber auch der Gesellschaft kritisch den Spiegel vorhält. Sie sind nicht moralisierend, aber immer emotional, besonders in ihrer Farbwahl der späteren Werke. […]

Nicole Hess – Domizile auf Zeit Oder: Welche Räume braucht der künstlerische Prozess?

18. August 2019 Michael Lausberg 0

Diese Domizile der Ruhe und inneren Einkehr für Kunst- und Kulturschaffende jenseits der großen Zentren werden, wie Nicole Hess richtig feststellt, in der fortschreitenden Schnelllebigkeit und Hektik unserer Zeit an Bedeutung gewinnen, wenn die Künstler kein eigenes Haus oder Anwesen auf dem Land besitzen. Die hier vorgestellten Refugien sind eine Auswahl vieler Rückzugsorte in der Schweiz, die in Text und Bild ausführlich beschrieben und deren Bedeutung durch die Essays vertieft werden. Spannend wäre zu wissen, ob es auch für Künstler in der Schweiz möglich ist, in einem Kloster oder anderen spirituellen Orten für einige Zeit zu wohnen und zu arbeiten. […]

Puccinis „Tosca“: Politthriller oder Psychodrama?

22. März 2018 Hans Gärtner 0

Giacomo Puccinis „Tosca“ als ein „Schwellenwerk mit Signalcharakter“. Als solches provoziere das „Melodramma“ um die römische Sängerin Floria Tosca, ihren Geliebten Cavaradossi und Roms Polizeipräsidenten Scarpia die Frage nach der „Fortschrittlichkeit“ des Star-Komponisten aus Lucca. […]