Für die Luft, die wir atmen, werden wir bald bezahlen

Luftballons, Foto: Stefan Groß

Die Luft, die der Mensch und viele andere Lebewesen auf dem Planeten Erde einatmen, besteht zu 78,08 Vol.-% aus Stickstoff. Es folgt Sauerstoff mit 20,95 Vol.-%. Für die restlichen Gase verbleibt ein einziges Vol.-%! Davon verbraucht Argon 0,93 Vol.-% und Kohlenstoffdioxid CO2 0,04 Vol.-% oder 0,06  Massen-%. Es liegen noch einige weitere Atmosphären-Gase in Spuren vor, für die sich politische Klimatologen nicht interessieren. Der Großteil des in der Atmosphäre verteilten CO2 entsteht ohne die Hilfe der Menschen, erkennbar u.a. am CO2-Anteil der Atmosphäre vor der Erschaffung der Menschen (alle Homines).

Die Zahlen für den menschengemachten (anthropogenen) CO2-Ausstoß werden üblicherweise in Milliarden Tonnen angegeben, damit sie bedrohlich klingen. Die %-Zahlen erscheinen als viel zu unbedeutend. China erzeugt bis vor Kurzem jährlich 9.839 Millionen Tonnen CO2, die USA 5.270 Millionen Tonnen, Indien 2.467 Millionen Tonnen, Russland 1.693 Millionen Tonnen und Deutschland 799 Millionen Tonnen. Eine Zunahme dieses anthropogenen CO2-Ausstoßes wird wiederum zur eindrücklicher Warnung in % angegeben, die absoluten Zahlen in Vol.-% sind zu mickrig. Zu welchem Anteil Deutschland an dem gesamten atmosphärischen Kohlenstoffdioxid verantwortlich ist, wird ungern berichtet. Denn dann würde jeder Steuerzahler sofort die Sinnlosigkeit einer (alleinigen) bundesrepublikanischen CO2-Reduktion einsehen. Man munkelt, dass der deutsche Steuerzahler 50 Milliarden Euro pro Jahr ausgeben muss, inklusive Strafzahlungen an internationalen Organisationen mit Bestechungsgeldern und Geldern, die die Parteien für sich und anderen NGOs abzwacken.

Wenn diese Gelder ausgegeben sein werden, werden sie anderswo fehlen. Lasset uns hoffen, bei Bedarf beten, dass nicht bei den Flüchtenden eingespart wird, die ihre Heimat wegen des Klimas haben verlassen müssen. Eine Einsparung im Wehretat ist leider mathematisch nicht möglich.

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Nathan Warszawski
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Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.