Jürgen Resch, die Deutsche Umwelthilfe und das Abmahnwesen. Er kostet Deutschlands Dieselfahrer Millionen

Dieselauto, Foto: Stefan Groß

Da ist einer, der bringt halb Deutschland gegen sich auf. Jürgen Resch heißt der Mann. Er ist der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Ihm liegt die vermeintliche Volksgesundheit am Herzen und bringt mit derselben vermeintlich gesundes Volksempfinden massiv in Wallung.

Die Rechnung geht auf. Die Automobilindustrie als Kernindustrie deutschen Wohlstands sieht Land unter, die Kontenstände der Deutschen Umwelthilfe gehen steil nach oben. Das ist ähnlich dem Prinzip kommunizierender Röhren: Deutschland schafft sich ab und die Deutsche Umwelthilfe bleibt fürs Pferdeäpfel Einsammeln übrig.

Tolle Sache, viele Wähler machen es mit. Vor allem die Städter, die auch gleich mal ihre zugewanderten renitenten „Horden“ (Zitat Wilfried Kretschmann) ins nahverkehrsarme Umland verschicken wollen. So wie das mit dem Sozialismus war. Der wurde vom Westen dem Osten gegönnt. Rüber machen wollten nur Idioten.

Viele Deutsche ärgern sich massiv über Resch und seine Umwelthilfe. Auf den ersten Blick ist das verständlich. Mehr aber auch nicht. Resch macht doch nur seinen Job und nutzt das, was ihm die Freunde der Weltenrettung in den Parlamenten als gesetzliche Möglichkeiten an die Hand gaben.

Erinnern wir uns. 1998 fuhren die Grünen den Wahlkampfkarren fast an die Wand. Fünf Mark sollte der Liter Sprit an den Tankstellen kosten. Die Ohrfeige der Bevölkerung war damals gewaltig. Ein letztes Mal ruderten die grünen Triebtäter damals (scheinbar) zurück. War alles nicht so gemeint usw. Doch losgelassen hatte die Truppe von der Idee nicht. Der Schlachtplan wurde geändert. Weg von der direkten grünen Verantwortung fürs Kaputtmachen und hin zu Folgen, die scheinbar objektiv auf Vernunft beruhen.

„Spritpreise hoch“, weil es die Grünen so wollen, damit sind keine Wählerstimmen zu holen. Im Gegentum. Aber volksgesundheitliche angemessene Grenzwerte festlegen und die knallhart durchsetzen, das ist was ganz anderes. Damit machen nicht die Grünen das Autofahren und die Autos kaputt. Nein und abermals nein! Die Automobilindustrie allein ist schuld, wenn sie den Bach runter geht. Doch nicht die Grünen! Die haben doch nur gewarnt!

Ohne eigene Verantwortung steht die Automobilindustrie in dem Gemenge natürlich keineswegs. Zu keinem Zeitpunkt kam sie mit den Argumenten von Physik, Chemie, Mechanik, Thermodynamik und machte die Nichtrealisierbarkeit von Wunsch und Wolke nach Gutdünken klar. Stattdessen nebelte sie mit den Kaderleitern der Bundestagsfraktionen um die Wette mit. So entstand das Lügengebäude aus Wunschgrenzwerten mit Automobiltötungsabsicht und illusionären Machbarkeitszusagen seitens der Automobildesigner zwischen Wolfsburg und München.

Die Politik tat so als ob sie der Autoindustrie alles glaubte und die Autoindustrie tat so als ob sie so lieferte. Alle waren zufrieden. Bis? Ja bis Grenzwerte und reale Werte sich nicht mehr aus dem Wege gehen (fahren) konnten.

Menschen wie Jürgen Resch mussten nur auf ihre Stunde warten können. Die kommende Gelegenheit war sicher wie das Amen in der Kirche. Das Verbandsklagerecht lag brach und die Deutsche Umwelthilfe mästete sich daran.  Das alles ist schwer verdaulich, ungesetzlich ist es nicht.

Womit wir nun beim korrekten Adressaten unserer Verärgerung ankommen. Herr Resch hält sich an Gesetze und Verordnungen. Er hätte keine Zerstörungschancen, wären diese Gesetze und Verordnungen nicht so beschlossen und veröffentlicht worden wie sie es sind. Auf Herrn Resch kommt es einfach nicht an! Er ist austauschbar, seine Möglichkeiten sind es nicht. Und auf die kommt es an. Die europäischen Vorgaben- und der deutsche Gesetzgeber sind die wirklichen Adressaten des Umuts. Merkt das wirklich fast niemand?

Die gallischen Hähne in ihren gelben Westen haben das alles besser begriffen. Sie legen mit ihren Autos Frankreich lahm und machen denen Druck, die ihnen per Gesetz das Auto kaputt machen und das Kraftfahrzeugsteuererhöhen als gute Tat lobpreisen. Eine Schlagzeile vom 16. November 2018 lautet „Wir legen Frankreich lahm!“

Wann wird es die ersten Autoblockaden in Deutschland geben? „Deutschland nimmt Platz“?

Was Hambacher dürfen, sollte doch alle anderen auch dürfen, oder?

Quelle: Weissgerber – Freiheit

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