Kunst für den Frieden: Die Ausstellung „Hasse den Krieg – denn es gibt keine Gewinner oder Verlierer“ – der Künstlerin Alexandra Kordas im Oktober im Museum Bellini, Florenz

Flagge Italien und USA, Foto: Stefan Groß

Kunst für den Frieden:

Die Ausstellung „Hasse den Krieg – denn es gibt keine Gewinner oder Verlierer“ – der Künstlerin Alexandra Kordas im Oktober im Museum Bellini

Museum Bellini

Florenz, 27.10. – 03.11.2023

Nach dem Erfolg in Turin und Venedig wird die Ausstellung „Hasse den Krieg – denn es gibt keine Gewinner oder Verlierer“ vom 27.10. – 03.11.2023 in den historischen Räumen des Museum Bellini in Florenz gezeigt. Das Museum Bellini, in einer Residenz aus dem 18. Jahrhundert, wurde ursprünglich als Kunstakademie gegründet und diente als wichtiger Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Galerie mit Hilfe der Bellini-Dynastie zu einem renommierten Museum.

Die Ausstellung „Hasse den Krieg – denn es gibt keine Gewinner oder Verlierer“ ist ein kraftvoller künstlerischer Ausdruck des Zorns von Alexandra gegen Krieg und Gewalt sowie deren Auswirkungen, insbesondere auf Frauen. Ihr Ziel ist, das Bewusstsein für die grausamen Folgen von Krieg zu schärfen und friedliche Lösungen für globale Konflikte zu fördern. In ihren Kunstwerken erhebt die bayerische Künstlerin ihre Stimme laut und deutlich, um ihren Abscheu gegenüber Krieg, Grausamkeit und sexueller Gewalt zum Ausdruck zu bringen.

In der Ausstellung im Bellini-Museum präsentiert die Künstlerin ihre Kunstwerke, die von den Ereignissen des Ukraine-Krieges inspiriert wurden. Unter dem Titel „The Six Steps of War“ setzen sich die Werke auf einzigartige und anregende Weise mit den komplexen Themen Krieg, Konflikt und menschlichen Emotionen auseinander. Dieser Titel bezieht sich auf die sechs Phasen eines Konflikts, die erstmals von Kurt Lewin indentifiziert wurden. Lewin, der während des Ersten Weltkriegs als Soldat gedient hatte und später zum Begründer der Sozialpsychologie wurde, verarbeitete seine Kriegserfahrungen auf wissenschaftliche Weise. Kordas nutzt diese Phasen als Rahmen, um Emotionen und Erfahrungen der von Krieg betroffenen Menschen zu erkundigen – von den frühen Anzeichen eines Konflikts bis hin zur zerstörerischen Endphase. Die Gemälde in der Ausstellung vereinen abstrakte und figurative Stile und erzählen jeweils ihre einzigartige Geschichte.

Hasse den Krieg – Alexandra Kordas Einzelausstellung:

27.10. – 03.11.2023

Museo Bellini
Lungarno Soderini, 5
Florenz

Galleria Bellini – Museo Bellini Firenze

Zu Alexandra Kordas: „Meine Kunst kommt aus der Tiefe der Seele und muss nicht konstruiert werden“, kommentiert die Autodidaktin Alexandra Kordas ihre Werke. Ihr erstes Werk schuf die Münchnerin 2018. Seitdem hat sie ihren Pinsel nicht mehr abgelegt, denn das künstlerische Schaffen entfaltete in ihr wieder die einstige unbändige Kreativität, die für sie als Waldorf Schülerin unabdingbar war. Die Inspiration für ihre Kunstwerke kommt hauptsächlich direkt aus den Tiefen ihrer Seele, die durch eigenes Erleben, aber auch durch aktuelle spirituelle, intellektuelle, soziale und politische Einflüsse unserer Welt inspiriert wird.

Zwischen Himmel und Hölle, Leben und Tod, Freude und Schmerz bewegen sich die Themen ihrer Kunstwerke im Zwiespalt der Pole. Markant zieht sich das Symbol des Kreuzes wie eine Signatur durch ihre zeitgenössischen, teils provokanten Werke.

Für Alexandra Kordas ist es essenziell, dass ihre Kunst mit dem Finger auf die Wunden der Gesellschaft und die Verletzungen der Menschen zeigt. Ihre Kunst soll die Augen der Betrachter öffnen. Dabei thematisiert die Künstlerin bewusst schwierige Themen, die man normalerweise nicht gerne ansieht, weil sie schmerzhaft sind und wehtun. Sie hat es zu ihrer Aufgabe gemacht, die Betrachter mit den Problemen und Missständen unserer Welt in Kontakt zu bringen, um eine Auseinandersetzung anzuregen.

Alexandra Kordas arbeitete zuvor als Schauspielerin und Drehbuchautorin. Ihre künstlerische Kreativität und Leidenschaft reiften in den 10 Jahre in der Waldorfschule (Rudolf-Steiner-Schule), die einen Schwerpunkt auf die kreative, künstlerische und spirituelle Welt legt. In der Kindheit der Künstlerin sind traumatische Dinge passiert, die sie mit Schmerzen und Herzblut konfrontierten und verletzten. Aber sie hatte auch das Privileg eines sehr unbeschwerten und unabhängigen Lebens auf der anderen Seite, daher rührt heute ihr künstlerischer Zwiespalt zwischen „Paradies und Fegefeuer“.

 

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