Archäologische Sensation: Salomons Erster Jerusalemer Tempel wird in Motza ausgegraben

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Laut Bibel erbaut König Salomon im 10. Jahrhundert BCE (Before the Common Era) den ersten und kleineren Tempel in Jerusalem, der sich irgendwo auf dem heutigen Tempelberg befindet. Er wird etwa 400 Jahre später im Jahre 586 BCE von den Neubabyloniern zerstört. Bisher findet man auf dem Jerusalemer Tempelberg keine archäologischen Be- oder Hinweise für den kleinen Salomonischen Tempel, was auch nicht erstaunt: Denn der zweite und größere Tempel wird ab 515 BCE aufgebaut, wozu Teile des Ersten Tempels verwendet werden. Zudem ist der Tempelberg zu Jerusalem für Juden, Muslime und römischen Polytheisten heilig, weshalb die Muslime den Juden, für die der Tempelberg zu Jerusalem ebenfalls heilig sein sollte, jegliche Ausgrabung verbieten. Heiden soll es ja seit der seligen Al-Qaida nicht mehr geben. Für katholische Christen, die ihre Kreuze beim Betreten des Tempelberges verstecken, scheint dieser nicht sonderlich heilig zu sein. Da man gegenüber Juden nie sicher sein kann, vernichten fromme Muslime sicherheitshalber alle jüdisch erscheinenden Artefakte. Im Gegensatz zum Judentempel II liegen sämtliche muslimische Tempelberg-Heiligtümer auf dem ehemaligen Gelände des großen römischen Heidentempels.

Motza liegt außerhalb Jerusalem in nur 7 km Luftlinie vom Tempelberg entfernt. Da die Stadt Motza selbst für BDS-Israelhasser auf anerkanntes israelisches Territorium liegt, dürfen dort jüdische Archäologen (zumindest bisher) ungestört arbeiten. Die Archäologen finden einen „Salomonischen“ Tempel, der große Ähnlichkeit zu dem in der Bibel verzeichneten Jerusalemer Ersten Tempel aufweist, der jedoch nur 2/3 dessen Größe aufbringt. Dieser wird wie der Jerusalemer Tempel der Bibel vom 10. bis zum 6. Jahrhundert BCE benutzt: opfern, wenig beten. Der Motza-Tempel wird in der jüdischen Bibel nicht erwähnt.

Trotz verschiedener Unwägbarkeiten muss man zugeben, dass es für den Tempel Salomons in Jerusalem keine archäologischen Be- oder Hinweise gibt, ganz im Gegensatz zum nahen Tempel in Motza, der zeitgleich existiert und ähnlich wie der in der Thora beschrieben Tempel Salomons aussieht. Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei dem jüdischen Tempel in Motza um Salomons Tempel der Thora handelt, auch wenn dieser noch nicht komplett archäologisch ausgegraben ist. Bei Interesse kann man sich für eine Ausgrabung melden! Zwei Jahre sind zunächst vorgesehen.

Der Charme dieser These besteht darin, dass Motza auf israelischem Gebiet liegt, wo Muslime über keine archäologischen, religiösen oder sonstigen Rechte verfügen. Auch ist einwandfrei im heiligen Koran aller muslimischen Schattierungen dargelegt, dass Mohammed nie Motza aufgesucht hat, ob allein oder mit (fliegendem) Pferd.

Lasst uns beten, dass die Muslime den Motza-Tempel nicht anerkennen mögen! Ein politischer und religiöser Friede zwischen Juden und gläubigen arabischen Muslimen rückt somit in greifbarer Nähe. Seit 515 BCE, ab dem Zweiten Tempel liegen leider alle jüdischen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem incl. der Westmauer (Klagemauer).

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Nathan Warszawski
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Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.