„In vier Schritten zur Wahrheit über das neue Coronavirus“

Bild von digital designer auf Pixabay. Freie kommerzielle Nutzung.

Für Montag, den 20. April wurden in Deutschland erste Lockerungen der drastischen staatlichen Maßnahmen eingeführt, die als Reaktion auf eine von der umstrittenen Weltgesundheitsorganisation WHO verkündete Pandemie umgesetzt wurden. Kritische Stimmen von Fachleuten, die entweder an einer echten, gefährlichen Pandemie zweifelten oder die staatlichen Maßnahmen für überzogen hielten oder beide Positionen vertraten, sind, nach kurzer Häufung in der Zeit Mitte/Ende März dieses Jahres, völlig verstummt. Daran ist mindestens die unwürdige, herabsetzende Art und Weise schuld, wie diese Kritiker in der so genannten Qualitätspresse als „Verschwörungstheoretiker“ behandelt wurden. Dieses Wort ist zu einer argumentfreien Allzweckwaffe geworden (wie in anderem Zusammenhang „Nazi“), mit der man kritische Zeitgenossen etikettieren und dann beiseite schieben kann. Die Bundesregierung folgte weitgehend nur der Expertise von zwei Institutionen (dem Robert-Koch-Institut und der Charité), die auch noch abhängig (Bundesbehörde) und befangen (Erfinder des weltweit eingesetzten Testkits für das Coronavirus) war, was schon viele moniert haben. Ein Fachmann kann unmöglich für das ganze Fach sprechen. Die gesamte Öffentlichkeit ist letztlich erfolgreich auf eine Billigung der staatlichen Maßnahmen eingeschworen worden. Es ist zwar sehr gut, in Krisenzeiten zusammenzuhalten. Aber dann müssen auch wieder kontroverse Diskussionen möglich werden, ob es sich überhaupt um eine Krise gehandelt hat. Die Zeit der Aufbereitung ist gekommen.

Staatliche Maßnahmen auf unsicherer Datenlage getroffen

Es gibt aus medizinischer Sicht, und das ist ja wohl in dieser Sache die gefragte Sicht, eine klare Forderung: eine Studie über die Durchseuchung der Normalbevölkerung, und die ist meines Wissens noch nicht gemacht worden. Das ist ein schweres Versäumnis, denn nur aus der Rate der Infizierten bzw. der tatsächlich Erkrankten kann auf die Letalität geschlossen werden. Letalität wiederum unterteilt sich in die „case fatality rate CFR“ (Verhältnis der Erkrankten zu den an der Krankheit Verstorbenen) und die „infection fatality rate IFR“ (Verhältnis der Infizierten und der an der Krankheit Verstorbenen). Die IFR ist immer kleiner als die CFR, weil nicht alle, die infiziert sind, auch erkranken. Alle diese Begriffe sind öffentlich kaum zur Sprache gebracht worden. Man kann also sicher sagen, dass alle staatlichen Maßnahmen aufgrund vollkommen unsicherer Datenlage getroffen wurden. Das kann zum einen eigentlich nur den direkten Grund haben, dass man mit dem aktuell verwendeten Test nicht spezifisch genug das neue Coronavirus nachweist, zum anderen hat es einen weiteren indirekten Grund nicht etwa in der Vermeidung von Todesfällen, sondern, wie ja auch offen zugegeben wurde, in der Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitswesens.

Es gibt zwei vermutlich unabhängige Quellen zur Mortalität (also der Gesamtsterblichkeit) im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus: Die Seite euromomo.eu dürfte allgemein bekannt sein; dort zeigt sich mittlerweile ein Anstieg der Mortalität in Italien, Spanien, Frankreich, Schweiz, England. Das kann, muß aber nicht an Covid-19 (so heißt die Erkrankung an dem neuen Coronavirus) liegen. Flapsige Kommentare wie auf der Wissenschaftsseite „Sciencefiles“, wir hätten keine Epidemie mit Dengue-Fieber, womit Covid-19 als Ursache bewiesen wäre, sind kurzschlüssig, weil eine erhöhte Gesamtsterblichkeit nie nur eine Ursache hat. Darum empfehle ich die entsprechende Seite eines der meistbetroffenen Länder, Italiens. Siehe besonders die Kurven ganz unten (Jahresvergleich 2016-2020). Es zeigt sich in Norditalien für den vierten Monat 2020 zwar ein rasanter Anstieg des „Trends“, aber nur wenig höhere Sterbezahlen als im Winter 2016/17 (siehe kleine Kreise). Man muss also den Mai abwarten. Fakt ist, dass in den ersten drei Monaten, in denen angeblich bisher unbekannte katastrophale Zustände geherrscht haben sollen, laut italienischem Gesundheitsministerium nichts Besonderes passiert ist, was nicht schon in den Jahren vorher passiert wäre (vorausgesetzt, all diese Zahlen stimmen, wovon ich jetzt einmal ausgehe).

Wenn es im Mai mit den Zahlen weiter bergauf geht, war Covid-19 wohl tatsächlich tödlicher als die Erkrankung an einem normalen Grippevirus.

Wenn es im Mai mit den Zahlen bergab geht, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens lag es an den Maßnahmen, dass alles im Rahmen blieb, oder zweitens: Es war alles schon immer im Rahmen und verläuft so wie jede Grippeepidemie. Dass die Maßnahmen aber kaum etwas bewirkt haben dürften, zeigt sich meines Erachtens daran, dass die Zahlen in Norditalien trotz Maßnahmen wochenlang nach oben geschnellt sind.

Interessant ist zudem, dass im Süden überhaupt nichts passiert ist (siehe auf der Seite oben), obwohl die lange ungebremste Ausbreitung im Norden auch auf den Süden hätte übergreifen müssen. Das läßt entweder andere Ursachen als Covid-19 als Ursache für die nördlichen Sterbezahlen vermuten oder es zeigt regionale Unterschiede („hot spots“), wie das zum Beispiel in Frankreich das Elsaß ist. Dann wäre die Abriegelung der „hot spots“ wie in Wuhan sinnvoll gewesen, aber nicht der komplette „Shutdown“ ganzer Länder.

Basiere nie deine Entscheidungen auf die persönlichen „Erfahrungen“ behandelnder Ärzte!

Einige Ärzte und Pflegekräfte, die an Covid-19 Erkrankte behandeln, berichten jetzt von dramatischen Lungenbildern im Computertomogramm und dem Sterben der oft bereits überraschend krank in die Kliniken eingelieferten Patienten. Doch gilt seit Theodor Billroth eine eiserne Regel in der Medizin: Basiere nie deine Entscheidungen auf die persönlichen „Erfahrungen“ behandelnder Ärzte! Denn die vom Leid des behandelten Mitmenschen niemals unbeeindruckte Erfahrung des Arztes und Menschen verzerrt natürlich seine Objektivität, so professionell er bei der Behandlung auch sein mag. Die Medizingeschichte ist voll von Fehleinschätzungen aufgrund persönlicher Erfahrung; mal wurde entsetzt nur noch das Furchtbare erinnert und die Krankheit so überschätzt, mal erinnerte man sich nur dankbar und stolz an die Geretteten und hat die Krankheit damit unterschätzt. Zudem ist die Sicht des Intensivmediziners „an der Front“ nicht zwingend moralisch besser als die Sicht des klinisch unbeteiligten Virologen, auch wenn sich alle ärztlichen Bemühungen natürlich am Krankenbett beweisen. Das bis in die Politik hinein grassierende Moralisieren hat schon viel zu viel Unglück gebracht. So kalt und herzlos es auch erscheinen mag, gerade jetzt, wenn es um das Leben vieler Menschen und die Freiheit ganzer Gesellschaften geht, ist es besonders wichtig, sachlich zu bleiben.

„In vier Schritten zur Wahrheit über das neue Coronavirus“

Um zu einer sachlichen Diskussion beitragen zu können, empfehle ich den interessierten Bürgerinnen und Bürgern, folgende philosophische Untersuchung zu lesen: „In vier Schritten zur Wahrheit über das neue Coronavirus“ von Daniel von Wachter. Sie ist deshalb wichtig, weil hier ein medizinischer Laie zeigt, wie man allein durch logisches Nachdenken zu einer begründeten Meinung zur aktuellen Lage gelangen kann.

Während ich als Arzt noch keinen einzigen mit dem neuen Coronavirus Infizierten gesehen habe und von Infizierten überhaupt nur vom Hörensagen her vernommen habe und auch nur Leute kenne, welche die gleichen Erfahrungen gemacht haben,

während in Deutschland die freigehaltenen Beatmungsbetten kaum mit Coronakranken gefüllt sind, die allerdings schwer erkrankt sind, was aber keinen Fachmann verwundert, da sie fast alle sehr alt sind und schwere Vorerkrankungen aufweisen,

während also im Mai wahrscheinlich die Zahlen der Infizierten und Coronatoten abnehmen werden, was auf einen typischen Verlauf auch einer schweren Grippewelle hindeutet, aber von den Regierungen im Verbund mit den so genannten Qualitätsmedien als Erfolg der staatlichen Maßnahmen gefeiert werden wird,

sind jetzt schon Effekte der Krise abzusehen, die man als Kollateraleffekte der staatlichen Massnahmen oder („verschwörungstheoretisch“) als erwünscht ansehen könnte:

– Staatliche Hilfen für Unternehmen als Vorstufe der Verstaatlichung, überhaupt Staatsdirigismus;

– Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes, das als Grundlage der staatlichen Zwangsmaßnahmen diente (so dass in Deutschland gar kein Notstandsgesetz notwendig wurde, um gesamtgesellschaftliche Freiheitsberaubungen umzusetzen);

– Stärkung der Regierungen, die sich mithilfe der Presse als „Macher“ präsentieren konnten (in Deutschland ist Merkel wieder so stark, dass eine fünfte Amtsperiode denkbar wird);

– Vorschläge zur erweiterten Überwachung und Impfpflicht der Bevölkerungen, die besonders von globalen Konzernen kommen (siehe die „Corona-App“ und Äußerungen von Bill Gates);

– Vorschläge zu Eurobonds und weiteren riskanten Manövern, die eine zusätzliche Unterhöhlung der Nichtbeistands-Klausel der EU bedeuten würden;

– Senkung des Ölpreises und weitere globale wirtschaftliche Folgen, die mit Sicherheit nicht allen unerwünscht sind.

Insgesamt handelt es sich um eine Stärkung der mit kulturmarxistischer Theorie unterfütterten globalistischen supranationalen Kräfte top-down. Aber auch nationale so genannte „populistische“  Regierungen können jetzt „mehr Staat“ umsetzen. Dies umso leichter, als auch die Globalisten nun vom „starken Staat“ schwärmen. Wenn sich eigentlich feindliche Ideologien plötzlich einig sind, ist Vorsicht besonders geboten.

Pandemie aus China wurde in Deutschland schon 2012 erwartet

Die immer wieder vorgebrachte Behauptung, die weltweit gleichsinnige Reaktion der Staaten auf das neue Coronavirus sei der „Beweis“ dafür, dass hier keine globale Absprache vorliege, da man nie alle Staaten unter einen Hut bekäme, ist falsch. Es liegen heute sehr wohl internationale Netzwerke vor, die (siehe Gender-Mainstreaming und Migrationspakt) es ermöglichen, eine solche globale (Re-)Aktion zu planen, um zum Beispiel eine überhitzte Weltwirtschaft zu bremsen und / oder weitere erwünschte Folgen weltweit zu provozieren. Einige Staaten (aktuell zum Beispiel Schweden) scheren immer aus, die anderen machen mit. Die von supranationalen Pharmafirmen abhängige und von einem korrupten Äthiopier geleitete WHO muss nur die Schwelle der Definition einer Pandemie senken, schon kann sie diese leichter verkünden und die „Weltgemeinschaft“ dann gleichsinnig ihre Maßnahmen als Reaktion auf die verkündete Pandemie umsetzen. Dies ist umso wahrscheinlicher, als eine aus China kommende Pandemie in Deutschland (und damit ja wohl weltweit) schon seit 2012 erwartet wurde (siehe, dort: Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“). Die Frage war nur, ob es sich um ein auf natürlichem oder künstlichem Wege mutiertes neues Virus handeln würde. Die Aussage des Bundespräsidenten in seiner Ansprache zur Corona-Krise im staatlichen Fernsehen, es handle sich um „eine Krise, für die es kein Drehbuch gab“, ist objektiv falsch. Es gab ein Drehbuch. Wer nun diese Spekulation – und es ist eine Spekulation, aber eine begründete – für falsch hält, möge bitte Argumente dagegen vorbringen. Anfang des Jahres galt die Theorie, das Coronavirus sei aus einem Labor in der Nähe des Wuhan-Tiermarktes entwichen, als „Verschwörungstheorie“. Mittlerweile sieht es ganz anders aus: Es wird immer wahrscheinlicher, dass dem tatsächlich so war, was die teilweise unerwarteten Symptome von Covid-19 erklären könnte. Wer hinter berechtigten Fragen immer nur „Verschwörungstheorien“ erkennen kann, wird die Wahrheit hinter staatlichem Handeln nie erkennen können. Da sei ein weiterer Artikel des oben genannten Philosophen zur Lektüre empfohlen, in dem gezeigt wird, was jemand, der die Meinungsfreiheit für ein hohes Gut hält, von dieser medialen Denunziationsfloskel halten muss: nämlich nichts.

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Adorján F. Kovács
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Prof. Dr. mult. Adorján Ferenc Kovács, geboren 1958, hat Medizin, Zahnmedizin und Philosophie in Ulm und Frankfurt am Main studiert. Er hat sich zur regionalen Chemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie habilitiert. Seit 2008 ist er für eine Reihe von Zeitschriften publizistisch tätig. Zuletzt erschien das Buch „Deutsche Befindlichkeiten: Eine Umkreisung. Artikel und Essays“.