Keine Schule in Thüringen ist drogenfrei „Keine Legalisierung von Cannabis mit der CDU“

Sackgasse, Foto: Stefan Groß

„Cannabis ist und bleibt eine Einstiegsdroge. Ihr Konsum solle daher nicht verharmlost werden.“ Das hat der jugendpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Bühl, angesichts der heutigen Anhörung im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport zum Thema „Drogenkonsum unter Jugendlichen und an Thüringer Schulen“ erklärt. Er sprach sich damit klar gegen die regelmäßig von Linken und Grünen propagierte Legalisierung von Cannabis aus.

Bühl zeigte sich erstaunt, dass nicht mehr Verbände aus dem schulischen Bereich die Möglichkeit genutzt hatten, im Rahmen der Ausschuss-Anhörung mündlich Stellung zu nehmen. Die Aussagen der Anwesenden sprächen jedoch eine deutliche Sprache, so der Abgeordnete: „Obwohl nur wenig verlässliches Datenmaterial für Thüringen vorliegt, berichteten die angehörten Experten von zunehmenden Problemen mit Drogenkonsum an Thüringer Schulen und unter Jugendlichen. Diese Aussagen müssen uns eine Warnung sein.“

Ein Vertreter der Polizei hatte zudem vor dem Ausschuss erklärt, es gebe in Thüringen keine Schule, die frei von Drogen sei. Laut seinen Angaben ist Cannabis die meistverbreitete Droge an Thüringer Schulen, dicht gefolgt von Chrystal Meth. Bühl sprach sich daher für einen stärkeren Ausbau regionaler Netzwerke und eine Bündelung der vielfältigen Präventionsmaßnahmen und -projekte aus. Die positiven Erfahrungen mit dem Netzwerk „Courage gegen Drogen“ des Saale-Orla-Kreises könnten auch für andere Landkreise und kreisfreie Städte eine mögliche Strategie sein, um dem Drogenkonsum unter Jugendlichen zu begegnen, so der CDU-Jugendpolitiker abschließend.

 

Kristina Nordt

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